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Zwischenbilanz Expansion macht sich für Gerry Weber bezahlt

Der Modehersteller Gerry Weber hat sich eine deutliche Umsatzsteigerung auf die Fahnen geschrieben. Trotz der Expansion ist der Gewinn in den ersten neun Monaten kräftig gestiegen.

HB DÜSSELDORF. Im Zeitraum November bis Juli sei das Betriebsergebnis (Ebit) um 15 Prozent auf 21,4 Mill. Euro gestiegen, der Überschuss noch deutlicher um 29 Prozent auf 12,1 Mill. Euro, teilte das im Kleinwerteindex SDax notierte Unternehmen am Montag in Halle in Westfalen mit. Der Umsatz verbesserte sich um rund 14 Prozent auf 305,8 Mill. Euro.

Alle Marken hätten zum Wachstum beigetragen. Mit einem Plus von 14,7 Prozent auf 136 Mill. Euro entwickelte sich die Hauptmarke Gerry Weber am besten. Zudem sei die Herrenkollektion gut gestartet. Über 200 nationale und internationale Handelskunden seien bereits für Gerry Weber Men gewonnen worden.

Neue Läden

Die kräftigen Zuwächse verdankt die Firma auch den zahlreichen Neueröffnungen. Die Zahl der Läden, die unter dem Namen Gerry Weber Houses firmieren, erhöhte sich von 102 im vergangenen Jahr auf 127. 48 Läden führt der Konzern in Eigenregie, 79 werden von Franchise-Partnern betrieben.

Gerry Weber bekräftigte die Erwartung, im laufenden Geschäftsjahr den Umsatz von 395 auf 440 Mill. Euro und die Ebit-Marge auf 10,5 Prozent zu steigern. Für das kommende Geschäftsjahr kündigte Weber einen Umsatzanstieg auf 500 Mill. Euro an. Die Bestellungen für die Frühjahr/Sommer-Kollektion seien vielversprechend.

Der Modekonzern kündigte zudem an, die Mehrwertsteuererhöhung im kommenden Jahr nicht an seine Kunden weitergeben zu wollen. Durch Einsparungen im Konzern werde es keine Preiserhöhungen geben.

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