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75 Ideen

Alternative Anlagen Wie Private Equity demokratisch wird

Die Plattform Moonfare ermöglicht den direkten Einstieg in milliardenschwere Fonds. Bisher waren in der Regel Mindestinvestitionen ab zehn Millionen Euro nötig.
07.05.2021 - 04:00 Uhr 1 Kommentar
Das Berliner Start-up will Private Equity demokratisieren. Quelle: Moonfare
Moonfare

Das Berliner Start-up will Private Equity demokratisieren.

(Foto: Moonfare)

Frankfurt Die Anlageklasse Private Equity war lange Zeit den reichen Familien und den institutionellen Investoren wie etwa Pensionskassen vorbehalten. Sie konnten die erforderlichen Millionen aufbringen, um in Beteiligungsfonds von KKR oder Carlyle investieren zu können.

Der direkte Einstieg blieb den Kleinanlegern verwehrt, und damit entgingen ihnen auch die zweistelligen Renditen.

Deswegen hat sich das Berliner Start-up Moonfare der „Demokratisierung von Private Equity“ verschrieben. Die Mission laute, „einer möglichst breiten Gruppe von Anlegern Zugang zu den besten Private-Equity-Fonds zu ermöglichen“, sagt Managing Director Yuri Narciss. Bisher seien in der Regel Mindestinvestitionen ab zehn Millionen Euro nötig gewesen.

Die Moonfare-Plattform erlaube es, ab 50.000 Euro in die Fonds zu investieren. Das verwaltete Vermögen stieg nach eigenen Angaben auf zuletzt über 700 Millionen Euro.

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    Für das Einwerben der ersten 100 Millionen Euro habe man ein Jahr benötigt, den jüngsten 100-Millionen-Euro-Schritt habe man in nur gut fünf Wochen absolviert, so Narciss. Ein wichtiger Meilenstein war vor Kurzem der Einstieg des Fondsriesen Fidelity, der die Plattform als „marktführend“ beschrieb. Laut Analysehaus Preqin sind aktuell weltweit 4600 Private-Equity-Fonds aktiv, die gut 900 Milliarden Dollar einsammeln wollen.

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    1 Kommentar zu "Alternative Anlagen : Wie Private Equity demokratisch wird"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Auf der Homepage von Moonfare steht, dass eine Mindestbeteiligung, je nach Domicil, bei 100.000 € beginnt. In Deutschland sind es vermutlich 200.000 € und die Voraussetzung ist, das man ein semiprofessioneller Anleger ist. Sehr demokratisch. Das wird den Kapitalmarkt fundamental ändern.
      Bei der HMW AG, die die MiG-Fonds vermarktet und die bereits BioNTech und andere Venture-Perlen entdeckt haben, kann man sich ab 5.000 € beteiligen. Bei der RWB, die auch seit über 20 Jahren in Deutschland Private Equity anbieten, kann man sich ebenfalls ab 5.000 € an Private-Equity-Dachfonds beteiligen, die in die gleichen Zielfonds investieren, in die man bei Moonfare direkt investieren kann. Beides sind Alternative Investmentfonds mit einer höheren Kostenstruktur, aber sind eben auch Bafin-reguliert (anders als Wirecard, für die sich die Bafin nicht verantwortlich fühlte) und für Privat-Anleger zugänglich.

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