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Automatisierte Ladenformate Wenn Tante Emma rund um die Uhr geöffnet hat

Sensoren erfassen den Einkauf, Künstliche Intelligenz steuert den Nachschub: Lebensmittelhändler entwickeln Supermärkte ganz ohne Personal.
07.05.2021 - 04:00 Uhr Kommentieren
Statt mit Bargeld zahlt der Supermarkt-Kunde bei Tegut-teo mit der Kreditkarte oder mit dem Handy. Quelle: tegut
Lebensmittelautomat

Statt mit Bargeld zahlt der Supermarkt-Kunde bei Tegut-teo mit der Kreditkarte oder mit dem Handy.

(Foto: tegut)

Düsseldorf Die Zukunft des Einkaufens findet seit Anfang März auch in der osthessischen Gemeinde Rasdorf statt. Der regionale Lebensmittelhändler Tegut hat dort auf nur 50 Quadratmetern die deutsche Antwort auf Amazon Go realisiert: Das komplett automatisierte Ladenformat „teo“ – ohne Personal, rund um die Uhr geöffnet, wo die Waren per App eingescannt und bezahlt werden.

Und das soll kein einmaliges Experiment bleiben, sondern den Handel revolutionieren. Bis Ende Mai wird es schon acht Standorte geben. „Wir haben über 100 Anfragen von Gemeinden, die teo haben wollen“, verrät Sören Gatzweiler, der die Entwicklung des Konzepts bei Tegut verantwortet.

„Die Zukunft des Handels liegt in der Kombination aus Automatisierung, Datennutzung und Künstlicher Intelligenz“, bestätigt Rolf Schumann, Digitalchef der Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland). Auch die Schwarz-Gruppe hat zwei Pilotkonzepte für automatisierte Läden entwickelt.

Die shop.box geht sogar noch einen Schritt weiter als das Tegut-Konzept: Die Waren müssen nicht mehr gescannt werden, sondern Sensoren erfassen, was der Kunde aus dem Regal nimmt. Künstliche Intelligenz steuert den Nachschub und die Sortimentsgestaltung.

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    Die Hochschule Heilbronn listet bereits 26 Projekte automatisierter Verkaufsformate auf, darunter große Händler, aber auch Start-ups wie myEnso, Typy oder Emmas Tag- und Nachtmarkt. Die Forscher sehen gute Chancen für Start-ups und Neueinsteiger. Doch eine wichtige Hürde müssen die Hightech-Läden in der Praxis noch nehmen: „Es setzt sich nur durch, wenn es den Kunden Mehrwert und ein besseres Einkaufserlebnis bietet“, glaubt Schumann.

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