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Cyberkriminalität Eine Spezialeinheit jagt in NRW digitale Schutzgelderpresser

Die Spezialeinheit ZAC mit Staatsanwälten aus Köln ermittelt bei „Ransomware“-Raubzügen. Bislang gibt es noch wenige Festnahmen in diesem Verbrechensgebiet.
07.05.2021 - 04:00 Uhr Kommentieren
Immer mehr Bundesländer antworten mit Spezialeinheiten auf Cyberkriminelle. Quelle: Unsplash
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Immer mehr Bundesländer antworten mit Spezialeinheiten auf Cyberkriminelle.

(Foto: Unsplash)

Berlin, Düsseldorf Cyberkriminalität lässt sich schwer in Zahlen fassen, die Werkzeuge der Hacker sind jedoch zählbar. 322.000 neue Schadprogramm-Varianten am Tag registrierte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik 2020.

Zurzeit boomt vor allem die digitale Schutzgeld-Erpressung. Die Opfer der sogenannten „Ransomware“-Raubzüge: Stadtverwaltungen, Krankenhäuser und Unternehmen.

Viele Bundesländer antworten mit Spezialeinheiten. So hat NRW seine Spezialisten für die Verfolgung von digitaler Kriminalität in der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) bei der Staatsanwaltschaft Köln gebündelt. In der Abteilung arbeiten inzwischen 28 Strafverfolger, weitere zwölf Stellen sollen noch dieses Jahr dazukommen.

Die Methoden der digitalen Erpresser kann Oberstaatsanwalt Markus Hartmann, der die ZAC leitet, präzise beschreiben: „Die Täter forschen Unternehmen im Vorfeld aus. Sie kennen die Schwachstellen genau und machen die Forderungen von der Ertragskraft abhängig.“

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    In den vergangenen Monaten beobachte er eine Professionalisierung der Tätergruppen. Hinzu komme, dass nicht nur Netzwerke lahmgelegt, sondern auch Daten erbeutet werden. „Damit haben die Täter zwei Hebel: Sie legen die Firma lahm und drohen mit der Veröffentlichung interner Daten.“

    Bislang gibt es wenig Festnahmen in diesem Verbrechensgebiet. Auch bei anderen Maschen der Cyberkriminalität fühlten sich die Täter lange sicher. Doch beim CEO-Fraud oder beim Drogenhandel im Darknet holte die Justiz auf und überführte schließlich Täter.

    Damit die digitalen Erpresser bald den Fahndungsdruck zu spüren bekommen, spezialisierten sich einige Kollegen auf internationale Rechtshilfe, sagt Hartmann. Das sei sehr wichtig, weil Ländergrenzen bei Cyberkriminalität keine Rolle spielen.

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