Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
75 Ideen

Digitalisierung No-Code-Anwendungen ermöglichen das Programmieren ohne IT-Kenntnisse

Der Bedarf an Programmierern ist hoch, der Fachkräftemangel auch. No-Code- und Low-Code-Anwendungen können dabei helfen, das Problem zu umgehen.
07.05.2021 - 04:00 Uhr Kommentieren
Mit Hilfe des Stifts können selbst Laien Roboter programmieren. Quelle: Wandelbots
TracePen des Dresdner Start-ups Wandelbot

Mit Hilfe des Stifts können selbst Laien Roboter programmieren.

(Foto: Wandelbots)

Düsseldorf Programmiersprachen sind wie Fremdsprachen: Sie bestehen aus Vokabeln und Grammatikregeln. Doch nur wenige Menschen verstehen sie – was in Zeiten der Digitalisierung bei vielen Unternehmen zu einem empfindlichen Fachkräftemangel führt. Sogenannte No-Code-Anwendungen sollen dabei helfen, das zu ändern. Ganz ohne Sprachkenntnisse kann jeder damit zum Programmierer werden und seine Anwendungen im Baukastenprinzip selbst zusammenbasteln.

Wie hoch der Bedarf ist, zeigt das rasante Wachstum im Markt für No-Code- und Low-Code-Anwendungen: Der Umsatz mit den beiden Technologien könnte in diesem Jahr um 23 Prozent auf 13,8 Milliarden US-Dollar steigen, schätzt das Marktforschungsinstitut Gartner.

Low-Code-Anwendungen setzen zumindest geringe Technikkenntnisse beim jeweiligen Entwickler voraus. 2030 könnte der Markt 187 Milliarden Dollar generieren, so Research and Markets. Der Marktforscher Gartner prognostiziert außerdem, dass bis 2024 gut 65 Prozent der gesamten Softwareentwicklung auf Low-Code-Plattformen stattfinden werden.

Etwa mit dem Tracepen des Dresdener Start-ups Wandelbot, mit dem selbst Laien einen Roboter programmieren können. Mit einem klobigen Stift können sie die Bewegungen zeichnen, die ein Roboter später nachahmen soll.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Die Software wandelt die Bewegung dann in Programmiercode um – laut Unternehmensangaben rund 70-mal schneller, als wenn ein Programmierer den Code selbst geschrieben hätte. Microsoft und Siemens sind vom Konzept überzeugt und haben schon investiert.

    Mehr: Diese 75 Ideen bringen Deutschland in den kommenden Jahren voran

    Startseite
    Mehr zu: Digitalisierung - No-Code-Anwendungen ermöglichen das Programmieren ohne IT-Kenntnisse
    0 Kommentare zu "Digitalisierung: No-Code-Anwendungen ermöglichen das Programmieren ohne IT-Kenntnisse"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%