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Notenbanken Mit KI wollen Frankfurter Forscher die Geldpolitik effizienter machen

Künstliche Intelligenz könnte die Arbeit der Zentralbanker verändern. Mit der Technologie könnten Europäer besser sein als die Amerikaner.
07.05.2021 - 04:00 Uhr Kommentieren
Mit einem Forschungsprojekt entwickelt der Professor Werkzeuge, die die Geldpolitik effizienter machen sollen. Quelle: Frankfurt School of Finance & Management
Dr. Sascha Steffen

Mit einem Forschungsprojekt entwickelt der Professor Werkzeuge, die die Geldpolitik effizienter machen sollen.

(Foto: Frankfurt School of Finance & Management)

Frankfurt Daten sind der neue Schatz der Finanzbranche – und die Künstliche Intelligenz ist das Werkzeug, um ihn zu heben. Von diesem Paradigma wollen nicht nur die Geschäfts-, sondern auch die Zentralbanken profitieren.

Professor Sascha Steffen von der Frankfurt School for Finance and Management entwickelt mit einem vorerst auf drei Jahre angelegten Forschungsprojekt neue Werkzeuge, die helfen sollen, die Geldpolitik effizienter zu machen.

Experten wie Werner Hoyer, der Chef der Europäischen Investitionsbank, setzen große Hoffungen auf solche KI-Projekte. Weil diese Technologie zu den Gebieten gehören, auf denen die Europäer die Amerikaner schlagen könnten.

„Anwendungsgebiete für KI-Lösungen gibt es reichlich von der Vorhersage wichtiger Wirtschaftsdaten über die Bankenüberwachung bis hin zur Bekämpfung des Klimawandels, der auch für die Notenbanken immer wichtiger wird“, sagt Steffen.

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    Die Forscher interessiert besonders die Frage, wie sich mikroökonomische Daten zur Vorhersage von makroökonomischen Trends einsetzen lassen. Als Beispiel nennt Steffen die Risikoaufschläge für Unternehmenskredite, die im Zusammenspiel mit anderen Daten helfen könnten, bessere Frühindikatoren für Trendwechsel im Konjunkturzyklus zu entwickeln.

    Das größte Innovationspotenzial sieht Steffen im Zusammenspiel von Künstlicher und menschlicher Intelligenz. „KI hilft uns enorm, wenn es um die Erkennung von Mustern geht“, sagt er.

    „Bei der Interpretation dieser Muster wird der Mensch aber weiter eine zentrale Rolle spielen.“

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