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Projekt „Phototex“ Wissenschaftler wollen aus Textilien Energie gewinnen

Mit Lkw-Planen zu mehr Sonnenstrom: Bald könnten textile Solarzellen Realität werden. Einen Prototyp gibt es bereits. Doch bis zur Markreife warten noch einige Hürden.
07.05.2021 - 04:00 Uhr 1 Kommentar
In fünf Jahren wollen die „Phototex“-Forscher ihr Produkt auf den Markt bringen.
Textile Solarzellen

In fünf Jahren wollen die „Phototex“-Forscher ihr Produkt auf den Markt bringen.

Düsseldorf Strom aus Lkw-Planen? Mit textilen Solarzellen könnte das bald Realität sein. Die entwickeln Lars Rebenklau und sein Team am Fraunhofer Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) in Dresden. Lkw-Anhänger könnten den Strom für ihre Kühlaggregate autark erzeugen, ganze Gebäudefronten könnten mit stromerzeugenden Textilien verkleidet werden.

Vor drei Jahren startete das Projekt „Phototex“, jetzt ist den Wissenschaftlern der Durchbruch gelungen: „In Laborversuchen war es möglich, den Photoeffekt auf Geweben nachzuweisen“, sagt Elektrotechniker Rebenklau. Bisher macht Sonnenstrom gemessen am Bruttostromverbrauch in Deutschland gerade neun Prozent aus. Läuft das Projekt des IKTS wie geplant, könnte sich der Anteil massiv erhöhen.

In fünf Jahren wollen die Forscher die Solarzellen auf den Markt bringen. Doch bis dahin müssen sie einige Hürden überwinden. Denn das Verfahren unterscheidet sich grundlegend von der Produktion starrer Solarzellen, wie sie auf Hausdächern zu finden sind.

Statt Glas oder Silizium verwenden die Forscher Textilien als Basis. Die müssen teilweise Temperaturen „bis zu 200 Grad Celsius überstehen, um die Schichten direkt auf das Gewebe aufzutragen“, sagt er. Das ist mehr, als gewöhnliche Textilien vertragen.

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    Auch müsse das Verfahren an die Größe der Maschinen der Textilunternehmen angepasst werden. Mit fünf bis sechs Meter Stoffbreite und Stofflängen von Tausend Metern sind die um ein Vielfaches größer als die zehn mal zehn Zentimeter großen Testaufbauten im Labor.

    Grafik

    Den ersten Prototyp hat das Forscherteam bereits vorgestellt. „Wir konnten zeigen, dass unsere textile Solarzelle an sich funktioniert“, erklärt Rebenklau. Jetzt arbeitet er daran, die Zellen effizienter zu machen. Konkurrieren will er mit herkömmlichen Solarzellen nicht, sondern sie ergänzen. Sonnenkollektoren auf Dächern werde es auch in Zukunft geben.

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    • Es gibt viele Wege zum Ziel. Wir können mit den neuesten Forschungsergebnissen internationaler Wissenschaftler unter dem Dach der Berliner Neutrino Energy Group die gesamte kosmische Strahlung inklusive solarer Strahlung Tag und Nacht mit der innovativen Neutrino-Technologie nutzen und diese  zu unendlicher Energie wandeln. Hierzu dient Alufolie, welche mit Nanobeschichtungen Energie aufnimmt und wandelt. Auch die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften hatte bereits im Januar 2021 in einer  von Daimler Benz beauftragten Studie die Effizienz der Technologie und  die im Patent deklarierten Eigenschaften der "Neutrino-Voltaik" bestätigt. Es ist also möglich mit einem selbstladenden PICar eine saubere und ehrliche Elektromobilität, ohne Stopps an Ladesäulen zu erschaffen.  Der einstige BundesVerkehrsminister a.D., Prof. KRAUSE veröffentlichte dazu kürzlich: "Das ewige Licht - Der Beginn eines neuen Zeitalters"  Er begründet eindringlich, die günstigste und sauberste Variante der Energienutzung basiert auf Neutrino Technologie. Eine mobile und dezentrale Energienutzung über die Neutrinovoltaic kann jetzt möglich werden, denn sie wird die Photovoltaik ergänzen und ablösen, denn sie kann auch in vollkommener Dunkelheit Energie wandeln. Die Patente der Berliner Neutrino Energy Group sind bereit. Die Einführung der Neutrinovoltaik zur Gewinnung von elektrischem Strom unter dem Einfluss verschiedener elektromagnetischer Strahlung, einschließlich hochenergetischer kosmischer Neutrinos basiert auf neueste Forschungsergebnisse. Die auf Neutrinovoltaik-Technologie basierenden DC-Neutrinoquellen sind sehr kompakt und wetterunabhängig, erzeugen in einem Grundmodus 24h x 365 Tage Strom und können in Gerätegehäuse oder sogar in Elektroautos eingebaut werden. Mobile, dezentrale Haushaltsenergie und unendliche Reichweite für die Elektromobilität - genial - dafür müssen wir JETZT in Politik und Wirtschaft loslegen. Deutschland muss sich endlich öffnen für ALLE NEUHEITEN...

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