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Taxonomie-Verordnung Die EU schafft einen Rahmen für grüne Investitionen

Der Staatenverbund führt ein international einheitliches Klassifikationssystem für ökologische Geldanlage ein. Die Klassifizierung ist einmalig und setzt Maßstäbe.
07.05.2021 - 04:00 Uhr Kommentieren
Immer mehr Anlegern ist wichtig, dass ihr Geld in nachhaltige Projekte fließt.
Der Kurs zeigt nach oben

Immer mehr Anlegern ist wichtig, dass ihr Geld in nachhaltige Projekte fließt.

Düsseldorf Ihr Depot besteht hauptsächlich aus Technologie- und Energiewerten, einem Immobilienfonds und einem ETF: Wie nachhaltig ist das? Diese Frage treibt nach Daten des Bankenverbands inzwischen über zwei Drittel der deutschen Anleger um: Ihnen ist wichtig, dass ihr Geld in nachhaltige Projekte fließt. Ob dieser Wunsch erfüllt wird, war bislang kaum nachzuvollziehen. Das ändert sich nun.

Um bis 2050 klimaneutral zu werden, nimmt die EU mit der sogenannten Taxonomie-Verordnung auch die Finanzbranche in die Pflicht – und schafft damit das erste international einheitliche Klassifikationssystem für ökologische Geldanlage. Als taxonomiekonform gelten Produkte, die mindestens zur Erfüllung eines von sechs Umweltzielen beitragen, ohne den übrigen zu schaden. Erste Anforderungen greifen voraussichtlich ab 2022. Die Klassifizierung ist einmalig und setzt Maßstäbe.

Finanzmarktakteure wie Banken und Versicherer werden so angehalten, stärker auf Nachhaltigkeit zu achten. Investoren können ihren Fokus auf entsprechende Technologien und Firmen verlagern. Und Anleger werden besser vor „Greenwashing“ geschützt. „Wir müssen anfangen, Nachhaltigkeit als Transformationen zu begreifen. Dafür schafft die Taxonomie genau den richtigen Rahmen“, so Christian Klein, Professor für Nachhaltige Finanzen an der Universität Kassel.

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