Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Innovationweek

Premium Chipindustrie Infineon-Chef: „Die Zweiteilung der Technologie-Welt ist de facto da“

Reinhard Ploss erläutert, warum die digitale Souveränität Europas in bestimmten Bereichen gegenüber den USA und China sinnvoll ist. Eine schlechte Planung angesichts des Chipmangels sieht er nicht.
05.05.2021 - 04:00 Uhr
Der Vorstandsvorsitzender der Infineon AG könnte sich eine europäischen Chipfabrik vorstellen. Quelle: Infineon
Reinhard Ploss

Der Vorstandsvorsitzender der Infineon AG könnte sich eine europäischen Chipfabrik vorstellen.

(Foto: Infineon)

München Infineon-Chef Reinhard Ploss steht einer mehrere Milliarden Euro teuren, europäischen Chipfabrik positiv gegenüber. „Europa muss sich über seine Abhängigkeit Gedanken machen. Ein großer Teil der Chips kommt heute aus Taiwan. Da muss man auch die geopolitische Stabilität beachten. Deshalb macht es durchaus Sinn, technologisch nachzuziehen“, sagte der CEO des Münchner Halbleiterherstellers dem Handelsblatt.

EU und Bundesregierung wollen den Anteil Europas an der weltweiten Chipfertigung deutlich erhöhen. Eine neue Fabrik steht aber in der Kritik, da sie Milliarden an Subventionen verschlingen würde. An Kunden für ein solches Werk werde es aber nicht mangeln, so Ploss: „Wenn Europa wettbewerbsfähig ist, wird die Welt auch hier fertigen lassen.“

Anfangs müssten dabei vor allem die Autohersteller berücksichtigt werden, die heute unter den Lieferengpässen leiden würden, erläuterte Ploss. „Die brauchen nicht die allerfortschrittlichsten Strukturgrößen bei den Chips. Aber eines Tages sollten wir schon die höchstintegrierten Produkte anbieten.“

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Mehr zu: Chipindustrie - Infineon-Chef: „Die Zweiteilung der Technologie-Welt ist de facto da“
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%