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Innovationweek

Handelsblatt Innovation Summit Was Firmen von Innovationen im Frauenfußball lernen können

Martina Voss-Tecklenburg feiert mit der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft große Erfolge. Ihre Innovationstricks helfen auch Managern.
09.05.2021 - 18:06 Uhr Kommentieren
Ihren Erfolg erklärt sich Voss-Tecklenburg auf dem Handelsblatt Innovation Summit auch mit den Innovationen im Frauenfußball. Quelle: dpa
Martina Voss-Tecklenburg

Ihren Erfolg erklärt sich Voss-Tecklenburg auf dem Handelsblatt Innovation Summit auch mit den Innovationen im Frauenfußball.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Die Bilanz von Martina Voss-Tecklenburg kann sich sehen lassen: Die Trainerin der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft hat ihr Team so eingestellt, dass es von den letzten 15 Spielen 14 gewonnen hat. Die Qualifikation für die Europameisterschaft gelang zuletzt mit 46:1 Toren. Ihren Erfolg erklärt sich Voss-Tecklenburg auf dem Handelsblatt Innovation Summit auch mit den Innovationen im Frauenfußball. Und von ihren Ansätzen können auch Manager etwas lernen.

Auch wenn es zunächst etwas abwegig klingen mag, setzt Voss-Tecklenburg auf Diversity. Zwar hat sie naturgemäß nur Frauen im Team, doch die 53-Jährige versucht, ihre Elf mit Blick auf die Stärken möglichst vielfältig einzusetzen. „Bestimmte Spielerinnen kann ich in manchen Situationen nicht auf jede Position stellen“, sagt sie. Zudem seien die Fußballerinnen unterschiedlich alt und hätten verschiedene Heimatvereine. Auch für die Unternehmenswelt gilt: Diversität ist ein wichtiger Faktor für den Geschäftserfolg und die Innovationsfähigkeit, wie Studien immer wieder zeigen.

Im Training verfolgt die Nationaltrainerin einen individuellen Ansatz. Voss-Tecklenburg bedient sich dabei sogar neurowissenschaftlicher Methoden. Sie will von jeder einzelnen Spielerin erfahren, was sie belastet, was sie noch herausholen kann, nach der Devise: „Wenn jeder individuell besser wird, dann wird auch das Team als Ganzes besser.“ Auch für Führungskräfte gilt: Sie sollten mehr Zeit in ihre einzelnen Mitarbeiter investieren, mit ihnen über ihre beruflichen Ziele und das Wohlbefinden sprechen. Das spornt an.

Wichtig sei auch eine offene Fehlerkultur, denn nur in einem solchen Umfeld könnten Spielerinnen und Beschäftigte besser werden. Voss-Tecklenburgs wohl wichtigster Tipp: sich auf die eigenen Stärken besinnen. Sie frage ihre Sportlerinnen immer, warum sie stolz auf sich sein könnten. Es nütze nichts, sich ständig mit anderen zu vergleichen. Das hilft ebenfalls im beruflichen Umfeld: Wer zufrieden ist und nicht unter Dauerdruck steht, ist kreativer – und am Ende auch innovativer.

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