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21st Century Fox Murdoch macht mit dem Super Bowl Kasse

In diesem Jahr wurde der Super Bowl von Rupert Murdochs Sender Fox ausgestrahlt – das lässt beim Medienmogul die Kassen klingeln. Die astronomischen Werbepreise sorgen für verbesserte Umsätze.
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Medienmogul Rupert Murdoch: Der von ihm kontrollierte Konzern 21st Century Fox verbesserte seinen Umsatz im dritten Geschäftsquartal. Quelle: AFP

Medienmogul Rupert Murdoch: Der von ihm kontrollierte Konzern 21st Century Fox verbesserte seinen Umsatz im dritten Geschäftsquartal.

(Foto: AFP)

New York Die üppigen Werbeeinnahmen beim Super Bowl haben die Kasse von Medienmogul Rupert Murdoch gefüllt. Der von ihm kontrollierte Konzern 21st Century Fox verbesserte seinen Umsatz im dritten Geschäftsquartal von Januar bis März um 12 Prozent auf 8,2 Milliarden Dollar (5,9 Milliarden Euro). Grund war das allgemein gut laufende Fernsehgeschäft.

Murdochs Flaggschiff Fox hatte das Finale der American Football League NFL übertragen und damit 111,5 Millionen Zuschauer in den USA erreicht. Es sei der am meisten gesehene „Super Bowl“ aller Zeiten gewesen, erklärte Murdoch am Firmensitz in New York. Die Begeisterung der Zuschauer schlägt sich in astronomischen Werbepreisen nieder: Ein 30-Sekunden-Spot kostete 4 Millionen Dollar.

Allerdings konnte auch dies nicht verhindern, dass der Gewinn fiel, und zwar von 2,9 Milliarden auf 1,1 Milliarden Dollar. Der Einbruch lag darin begründet, dass Murdoch die Mehrheit am Bezahlsender Sky Deutschland übernommen hatte und dies im Vorjahreszeitraum bilanztechnisch zu einem ungewöhnlich hohen Gewinn führte. Ohne Sondereffekte sei der Gewinn indes um 45 Prozent gestiegen, rechnete Murdoch vor.

Neben Fernsehsendern gehört auch das Filmstudio 20th Century Fox zum Konzern. Dagegen hatte Murdoch die Zeitungen und Bücher in die Schwestergesellschaft News Corp. abgespalten. Dies geschah vor dem Hintergrund der Abwanderung von Anzeigenkunden und Lesern ins Internet. Murdoch und seine Familie ist bei beiden Unternehmen der Mehrheitseigner. Die News Corp. wollte am Donnerstag im späteren Tagesverlauf Geschäftszahlen vorlegen.

  • dpa
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