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553 Millionen Dollar Apple behauptet sich gegen „Patent-Troll“

Weil Apple für die iTunes-Plattform drei patentierte Techniken verwendet hat, wurde der Konzern zu einer Zahlung von über 553 Millionen Dollar verdonnert. Ein Berufungsgericht setzte die Strafe nun aus.
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Das Unternehmen konnte eine Patentklage letztlich doch abwehren. Quelle: Reuters
Apple

Das Unternehmen konnte eine Patentklage letztlich doch abwehren.

(Foto: Reuters)

CupertinoDie aufsehenerregende Patentzahlung für Apple in Höhe von rund 553 Millionen Dollar ist von einem Berufungsgericht gekippt worden. Es entschied am späten Mittwoch, dass die Patente der klagenden Firma Smartflash zu abstrakt und deshalb ungültig seien.

Bei den drei Patenten geht es um Techniken zur Datenspeicherung sowie der Verwaltung von Zugängen. Der Patentverwerter Smartflash hatte ursprünglich gut 850 Millionen Dollar von Apple gefordert, weil die Technologien in der iTunes-Plattform eingesetzt worden seien. Die Geschworenen sprachen Smartflash im Februar 2015 dann 532,9 Millionen Dollar zu. Apple ging in Berufung.

Die betroffenen Patente stammen aus den Jahren 2008 und 2012. Smartflash hat seinen Sitz auf den British Virgin Islands. Apple hatte argumentiert, dass die Firma selbst kein Geräte anbiete und die Patente ungültig sein. Smartflash erklärte, die Technologien seien Apple bereits vor einem Jahrzehnt vorgeführt worden.

Sogenannte „Patent-Trolle“ – Firmen, die Schutzrechte zusammenkaufen und sie dann wie eine Art Wegezoll einsetzen – sind ein großes Problem für amerikanische Technologiekonzerne. Die Firmen setzten sich schon lange für eine Reform des Patentsystems ein, die einen Missbrauch unterbinden soll.

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  • dpa
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