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6Wunderkinder Microsoft will Berliner Startup übernehmen

Microsoft hat sein Angebot bereits mit dem Kauf diverser Apps aufgefrischt. Jetzt soll auch eine Firma aus Berlin das Interesse des Windows-Riesen geweckt haben.
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Das bunte Logo der Internet-Startup Firma 6Wunderkinder trägt den Schriftzug Wunderland. Quelle: dpa
Internet-Startup 6Wunderkinder

Das bunte Logo der Internet-Startup Firma 6Wunderkinder trägt den Schriftzug Wunderland.

(Foto: dpa)

Berlin Microsoft will nach Informationen des „Manager Magazins“ eines der bekanntesten Berliner Startups übernehmen. Das Unternehmen 6Wunderkinder stehe von einer Akquisition durch den US-Konzern. Das bekannteste Produkt des Startups ist die Notiz- und Erinnerungs-App „Wunderlist“, mit der Smartphone- und Tablet-Anwender (iOS, Android und Windows Phone) ihre Aufgaben verwalten können. Die Anwendung ist aber auch auf dem Desktop-PC (Windows und OS X) verfügbar.

Das „Manager Magazin“ berichtet, es gebe „weit gediehene Gespräche“ über einen Verkauf der im Jahr 2010 gegründeten Firma. Für Microsoft-Chef Satya Nadella sei die geplante Übernahme eine Chance, das eigene Produktangebot zu verjüngen. Eine Microsoft-Sprecherin wollte den Bericht des Magazins nicht kommentieren. Vergangene Woche hatte auch schon das Blog „TechCrunch“ berichtet, Microsoft werde als möglicher Käufer gehandelt.

Hassobjekt, Marktbeherrscher, Nachahmer
Gründertruppe
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Die Belegschaft von Microsoft im Jahr 1978 mit den beiden Microsoft-Gründern Bill Gates (erste Reihe, links) und Paul Allen (erste Reihe, rechts). Gegründet wurde die Firma am 4. April 1975 in Albuquerque, New Mexico. (Foto: Microsoft/dpa)

Gründer Bill Gates (r.) und Paul Allen
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Im Jahr 1981 posieren Bill Gates (rechts) und Paul Allen.

Bill Gates hat sich mittlerweile auf eine Beraterrolle im Unternehmen zurückgezogen und ist als Philanthrop tätig. Paul Allen hat ebenfalls Milliarden mit Microsoft gemacht, spendet einen Teil seines Vermögens. Er investiert aber auch etwa in Sport-Mannschaften. Ihm gehören die Seattle Seahawks (American Football) und die Portland Trail Blazers (Basketball).

(Foto: Picture Alliance / dpa)
MS DOS
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Die Basis für den Firmenerfolg legten Allen und Gates mit dem Betriebssystem MS-DOS, das Computern Leben einhauchte. Die grafiklose Bedienoberfläche war lange ein Weg, um auch das spätere Betriebssystem Windows aus dem Hause Microsoft zu konfigurieren. In Abwandlungen hat die grafiklose Bedienoberfläche bis heute überlebt.

(Foto: Imago)
Windows 1.0
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Die Packung der ersten Version des Betriebssystems Microsoft Windows. Das damals als Erweiterung zu MS-DOS veröffentlichte Programm kam erstmals 1985 auf den Markt. In den Folgejahren sollte Windows das Fundament für ein Milliardenimperium werden. Es war allerdings nicht das erste Betriebssystem mit grafischer Benutzeroberfläche – IBM und Apple hatten bereits vorher die Idee umgesetzt. (Foto: Szilveszter Farkas)

(Foto: Creative Commons CC BY-SA 2.0)
Der junge Bill Gates
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Ein undatiertes Foto zeigt den jungen Bill Gates in seinem Arbeitszimmer. Zum Start von Windows 1.0 gab es weltweit lediglich sechs Millionen Personal Computer. Erst rund fünf Jahre später, im Jahr 1990, gelang dem Software-Entwickler aus Redmond ein durchschlagender Erfolg mit Windows 3.0.

(Foto: Picture Alliance / dpa)
Windows 95
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Bill Gates bei der Präsentation der Version 95 des Betriebssystems im Jahr 1995. Vor allem die dafür entwickelten Büroprogramme wie Word, Excel und Powerpoint helfen Microsoft, den Marktanteil Mitte und Ende der 90er-Jahre auf über 90 Prozent auszubauen.

(Foto: Picture Alliance / dpa)
Apple versus Microsoft
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1998 präsentiert der mittlerweile verstorbene Apple-Chef Steve Jobs „Microsoft Office Macintosh Edition“. Damals hauchte die Microsoft-Software dem darbenden Konkurrenten Apple Leben ein. Doch mittlerweile stellt Apple den Rivalen aus Seattle in vielen Belangen in den Schatten.

(Foto: Imago)

6Wunderkinder gilt als eines der bislang erfolgreichsten Unternehmen aus der Berliner Startup-Szene. Ende 2013 stieg der legendäre kalifornische Risikokapitalgeber Sequoia Capital mit 19 Millionen Dollar in das von Christian Reber gegründete Startup ein. Zu den Investoren gehören außerdem der Startup-Finanzierer Earlybird sowie auch der schwedische Fonds Atomico, der von den einstigen Skype-Gründern geführt wird. Zuletzt stellten die „Wunderlist“-Macher Schnittstellen zu anderer Software vor - darunter auch zu Microsofts Notizen-Service OneNote.

Die Anwendungen von 6Wunderkinder hatten nach Angaben des „Manager Magazins“ zuletzt rund 13 Millionen registrierte Nutzer erreicht. Mitgründer und CEO Christian Reber habe indes schon länger das Ziel ausgegeben, 100 Millionen Nutzer weltweit gewinnen zu wollen. Mit Microsoft als Eigentümer dürfte diese Vorgabe weit schneller zu erreichen sein, vor allem im Geschäft mit zahlenden Business-Kunden, schreibt das Magazin.


  • dpa
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