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Abspaltung auf Eis Telecom Italia bleibt auf Festnetzsparte sitzen

Wegen neuen Regeln könne der kriselnde Telekom-Konzern die verlustreiche Festnetzsparte nicht abtrennen. Nicht die erste Schlappe für Italiens größten Telekom-Konzern in der jüngsten Vergangenheit.
16.07.2013 - 01:08 Uhr Kommentieren
Der Hauptsitz der Telecom Italia in Mailand. Quelle: ap

Der Hauptsitz der Telecom Italia in Mailand.

(Foto: ap)

Rom/Mailand Telecom Italia steigt bei der geplanten Ausgliederung der Festnetzsparte auf die Bremse. Zunächst sollten die Absichten der Regulierungsbehörden unter die Lupe genommen werden, erklärte Italiens größter Telekom-Anbieter am Montag. Die neue Situation sei unwägbar und stelle die Möglichkeit einer Abspaltung infrage.

Die Einnahmen des Festnetzgeschäfts drohen zu sinken, seit der Ex-Monopolist in der vergangenen Woche in einem ersten Schritt zu günstigeren Gebühren für die Nutzung seiner Kupferkabel durch Rivalen verpflichtet wurde.

Vor der Stellungnahme von Telecom Italia hatte eine mit der Angelegenheit vertraute Person gesagt, mehrere Optionen lägen auf dem Tisch, darunter auch ein Stopp des geplanten Spin-Offs.

Telecom Italia hat erklärt, die niedrigeren Gebühren würden zu Einnahmeausfällen von jährlich 110 Millionen Euro führen und deshalb die Abspaltung gefährden. Die italienische Aufsicht will ihre endgültige Entscheidung vor Jahresende treffen. Zuvor kommt die geplante Verpflichtung zu günstigeren Durchleitungsdiensten aber noch bei den europäischen Behörden auf den Prüfstand.

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    Ein Rückzieher bei der geplanten Abspaltung wäre ein weiterer Rückschlag für den um Stabilisierung bemühten Konzern. Anfang Juli waren Verhandlungen von Telecom Italia über einen Einstieg des Hongkonger Mischkonzerns Hutchison Whampoa geplatzt.

    Manche Politiker hatten den Deal als Gefahr für die nationale Sicherheit gesehen, da der asiatische Netzbetreiber so Zugang zu Italiens wichtigstem Kommunikationsnetz Zugriff erhalten hätte.

    • rtr
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