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Adobe-Quartalsbilanz Das Abo-Modell rechnet sich

Produkte wie das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop bietet Adobe nicht mehr zum Kauf, sondern nur noch als Abonnement an. Damit gewann der US-Konzern mehr Kunden als gedacht. Dennoch sorgte Adobe für lange Gesichter.
18.09.2015 - 02:05 Uhr
Hauptsitz von Adobe Systems in San Jose, Kalifornien: Der US-Softwarekonzern meldet seine Quartalszahlen. Quelle: dpa
Adobe

Hauptsitz von Adobe Systems in San Jose, Kalifornien: Der US-Softwarekonzern meldet seine Quartalszahlen.

(Foto: dpa)

Bangalore Der US-Softwarekonzern Adobe Systems hat Gewinn und Umsatz dank neuer Abo-Kunden im dritten Quartal gesteigert. Der Überschuss kletterte auf 174,5 Millionen Dollar von 44,7 Millionen Dollar vor einem Jahr, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz erhöhte sich um 21 Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar. Adobe konnte mehr Nutzer für seine neuen Internet-Abonnements begeistern als erwartet.

Das Unternehmen aus dem kalifornischen San Jose verkaufte rund 684.000 Abos für sein "Creative-Cloud"-Softwarepaket. Marktforscher hatten dagegen mit einer Erweiterung der Kunden-Kartei auf nur 640.000 Abonnenten gerechnet. Adobe hatte sein Geschäftsmodell für Software wie Photoshop, Flash und Illustrator von Lizenzverkäufen auf Web-Abos umgestellt, um kontinuierlichere Einnahmen zu erzielen.

Adobe prognostizierte allerdings für das vierte Quartal schwächere Geschäftszahlen als von Analysten erwartet. So geht der Konzern von 56 bis 62 Cent beim bereinigtem Gewinn je Aktie aus, während am Markt durchschnittlich mit 64 Cent gerechnet worden waren. Auch mit der Umsatzprognose von 1,28 bis 1,33 Milliarden Dollar blieb Adobe hinter den Erwartungen zurück.

Die Adobe-Aktie gab nachbörslich rund 2,5 Prozent nach.

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