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Aereo Streaming-Dienst meldet in USA Insolvenz an

Im Juni urteilte ein Gericht, dass der Online-Streaming-Dienst Aereo mit seinem Angebot Urheberrechte verletzt. Der Betrieb wurde vorübergehend eingestellt. Nun hat das US-Unternehmen Insolvenz angemeldet.
21.11.2014 - 17:22 Uhr Kommentieren
Der Aereos-Vorstandsvorsitzende Chet Kanojia erklärte, der Supreme Court habe „effektiv die Gesetze geändert, die Aereos Technologie steuern, und damit regulative und rechtliche Unsicherheit geschaffen“. Quelle: ap

Der Aereos-Vorstandsvorsitzende Chet Kanojia erklärte, der Supreme Court habe „effektiv die Gesetze geändert, die Aereos Technologie steuern, und damit regulative und rechtliche Unsicherheit geschaffen“.

(Foto: ap)

New York Der Online-Streaming-Dienst Aereo hat Insolvenz angemeldet. Wie das US-Unternehmen am Freitag mitteilte, kann es seinen Betrieb aufgrund eines Urteils des Obersten Gerichtshofes der USA nicht mehr aufrechterhalten.

Die Richter hatten im Juni entschieden, dass Aereo Urheberrechte verletze, wenn es seinen Kunden ohne die Bezahlung von Lizenzgebühren Fernsehinhalte zur Verfügung stelle. Drei Tage nach dem Urteil hatte Aereo angekündigt, seinen Betrieb vorübergehend einzustellen.

Der Vorstandsvorsitzende Chet Kanojia erklärte am Freitag, der Supreme Court habe „effektiv die Gesetze geändert, die Aereos Technologie steuern, und damit regulative und rechtliche Unsicherheit geschaffen“.

Aereo leitete mit Antenne empfangbare Fernsehprogramme auf mobile Endgeräte wie Tablets, Laptops oder Mobiltelefone weiter. Endkunden mussten dafür umgerechnet 5,90 Euro pro Monat bezahlen – weit weniger, als die etablierten Anbieter für die üblichen Programmpakete fürs Kabelfernsehen kassieren.

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