Aixtron Chipanlagenbauer hofft auf die Wende

Aixtron hat 2014 seinen Verlust reduziert. Allerdings blieb das Unternehmen damit unter den Markterwartungen. Das TecDax-Unternehmen will nun 2015 nach drei Verlustjahren in Folge die Ertragswende schaffen.
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Das Unternehmen will 2015 endlich wieder schwarze Zahlen schreiben. Quelle: PR
Aixtron

Das Unternehmen will 2015 endlich wieder schwarze Zahlen schreiben.

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DüsseldorfDer angeschlagene Chipanlagenbauer Aixtron hat 2014 seinen Verlust reduziert. Allerdings blieb das Unternehmen damit unter den Markterwartungen. Ein Großauftrag und um 15 Prozent gestiegene Bestellungen lassen den Vorstand indes auf bessere Zeiten hoffen, wie Aixtron am Dienstag mitteilte. Das TecDax-Unternehmen geht davon aus, nach drei Verlustjahren in Folge die Ertragswende zu schaffen.

Bei einem Umsatzplus von sechs Prozent auf 193,8 Millionen Euro fiel 2014 ein operativer Verlust (Ebitda) von 41,3 Millionen Euro an nach minus 67,9 Millionen vor Jahresfrist. Netto sank das Minus um knapp 50 Millionen auf 62,5 Millionen Euro. Analysten hatten allerdings mit einem Verlust von lediglich 45,4 Millionen Euro gerechnet.

Für 2015 stellte der Vorstand ein Wachstum in allen Technologiebereichen in Aussicht und einen Anstieg der Erlöse auf 220 bis 250 Millionen Euro. Im zweiten Halbjahr werde zudem ein positives Ebitda erwartet.

Aixtron produziert Chipanlagen zur Herstellung von Leuchtdioden (LED), die in der Unterhaltungselektronik, Automobilindustrie und bei industrieller Beleuchtung zum Einsatz kommen. Der Trend ist ungebrochen, doch die Chipanlagenbauer wie Aixtron oder Konkurrent Veeco warten seit längerem auf einen neuen Investitionszyklus. Nach etlichen Boomjahren mit Umsätzen von bis zu 780 Millionen Euro schreibt Aixtron seit 2012 tiefrote Zahlen.

  • rtr
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