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Aktie steigt Springer-Plan treibt Premiere

Der angeschlagene Bezahlsender Premiere ist zum Spielball von Spekulationen geworden. Bereits seit Tagen kursieren Gerüchte, das Verlagshaus Axel Springer („Bild“, „Welt“) steige beim Münchener Pay-TV-Konzern ein.

DÜSSELDORF. Europas größter Printkonzern ist bereits Minderheitsgesellschafter bei der Sendergruppe Pro Sieben Sat 1 (Sat 1, Pro Sieben, Kabel 1, N 24, Neun Live). Springer wies einen entsprechenden Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ inoffiziell zurück. „Wir haben andere Prioritäten und befassen uns nicht mit dem Einstieg bei Premiere“, hieß es gestern in Unternehmenskreisen.

Springer war in der Vergangenheit dabei gescheitert, den Fernsehkonzern Pro Sieben Sat 1 komplett zu übernehmen. Der Widerstand des Kartellamts und der Medienkontrolle war zu groß. Daraufhin kündigte Springer-Chef Mathias Döpfner im Frühjahr an, dass der Konzern künftig im Ausland und im digitalen Geschäft wachsen wolle. Derzeit arbeitet der Verlag an einer „Bild“-Zeitung für Frankreich und baut seine Internetaktivitäten aus.

Die Spekulationen um einen Einstieg Springers bei Premiere ließen gestern den Aktienkurs des Bezahlsenders nach oben schnellen. Gestern stieg das Papier zeitweise um über fünf Prozent auf 10,48 Euro. Am Nachmittag gab die Aktie einen Großteil der Gewinne aber wieder ab.

Aus der Sicht von Analysten würde ein Einstieg von Springer durchaus Sinn ergeben. „Premiere könnte sein Marktstellung durch eine Allianz mit Springer verbessern“, sagt Analystin Iris Schäfer von der Landesbank Baden-Württemberg. Wie auch die DZ Bank und die UBS empfiehlt sie die Aktie zum Kauf.

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