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Analyst: Markt glaubt nicht an Microsoft-Rückzug Yahoo zeigt sich offen für weitere Verhandlungen

Der Chef des US-Internetkonzerns Yahoo, Jerry Yang, ist nach der gescheiterten Milliardenübernahme durch Microsoft weiter offen für ein Angebot des Softwarekonzerns. „Wir haben nicht gesagt, dass wir eine 'Nimm-es-oder-lass-es'-Position vertreten“, sagte er in einem Zeitungsinterview.

HB LONDON. Der Chef des US-Internetkonzerns Yahoo, Jerry Yang, ist nach der gescheiterten Milliardenübernahme durch Microsoft weiter offen für ein Angebot des Softwarekonzerns. Yang habe verhandeln wollen, aber Microsoft habe sein Gebot in Reaktion auf die Forderung nach einem Preis über 33 Dollar je Aktie zurückgezogen, sagte Yang in einem Interview mit der „Financial Times“. Laut Microsoft hatte die Yahoo-Spitze mindestens 37 Dollar je Aktie verlangt.

„Wir haben nicht gesagt, dass wir eine „Nimm-es-oder-lass-es“- Position vertreten und nicht weiter verhandeln würden“, sagte Yang. „Wir wollten diese Transaktion wirklich durchführen, und nun sind sie abgezogen.“ Analysten zufolge dürften die Aktionäre von Yahoo aufgebracht sein und Druck auf das Unternehmen ausüben, bald einen überzeugenden Zukunftsplan vorzulegen oder auf Microsoft zuzugehen.

Die Yahoo-Aktie war nach dem Scheitern der Übernahme durch Microsoft zwar stark unter Druck geraten, aber nicht so deutlich wie zuvor vielfach befürchtet wurde. Etliche Aktionäre erwarteten offenbar, dass die Verhandlungen noch einmal wiederaufgenommen werden könnten, erklärten Analysten. Yahoo setzte unterdessen am Montag für den 3. Juli eine Aktionärsversammlung an.

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