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Android-Miterfinder Andy Rubin verlässt Google

Er gilt als Vater des Android-Betriebssystems: Andy Rubin. Der Manager, der für Googles Erfolg auf dem Smartphone-Markt verantwortlich war, verlässt nun den Konzern. Medien nennen „Einschränkung“ als Grund.
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Eine Android-Figur im Manager-Outfit. Der Android-Miterfinder Andy Rubin hat eigene Pläne und verlässt Google. Quelle: AFP

Eine Android-Figur im Manager-Outfit. Der Android-Miterfinder Andy Rubin hat eigene Pläne und verlässt Google.

(Foto: AFP)

Mountain ViewAndy Rubin, der als Vater des dominierenden Smartphone-Betriebssystems Android gilt, hat Google verlassen. Der Manager, der zuletzt ein ambitioniertes Roboter-Projekt anführte, starte nun einen Inkubator für Technik-Startups, berichtete das „Wall Street Journal“ am Freitag unter Berufung auf den Internet-Konzern und die Manager.

Google hatte die von Rubin mitgegründete Firma Android 2005 gekauft. Auf Basis der Software wurde ein Smartphone-Betriebssystem entwickelt, das der Konzern Geräteherstellern kostenlos zur Verfügung stellte. Android hatte zuletzt einen weltweiten Marktanteil von mehr als 80 Prozent.

Andy Rubin in Mountain View im Jahr 2009. Quelle: dpa

Andy Rubin in Mountain View im Jahr 2009.

(Foto: dpa)

Rubin war im Frühjahr 2013 als Android-Chef von Google-Manager Sundar Pichai abgelöst worden, der zuletzt auch die Verantwortung für viele andere Produkte des Konzerns übernahm. Rubin verschwand zunächst von der Bildfläche, dann wurde bekannt, dass er ein Projekt zur Roboter-Entwicklung leitet, für das Google mehrere Spezialunternehmen kaufte.

Dazu gehörte auch die Firma Boston Dynamics, die laufende Roboter unter anderem für das US-Militär entwickelte. Rubin sagte der „New York Times“ damals, es sein ein auf zehn Jahre ausgelegtes Projekt.

Diese Firmen hat Google schon aufgekauft
Google
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Google ist der unangefochtene Gigant unter den Internetkonzernen. Und er arbeitet durch zahllose Zukäufe daran, diese Stellung nicht zu verlieren. Verschiedene Käufe haben in der Vergangenheit für besondere Aufmerksamkeit gesorgt. Nur eins ist jetzt schon klar: Google wird weiter wachsen – offenbar liegen 30 Milliarden Dollar in der Kriegskasse für weitere Übernahmen bereit.

(Foto: dpa)
Landrat in Hameln erschossen
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Googles neuster Zukauf ist die Firma Dropcam: Sie stellt vernetzte Überwachungskameras und Sensoren her. So kann man das heimische Haus von unterwegs beobachten und Aufnahmen im Internet speichern. Laut dem Blog „Recode“ lag der Kaufpreis bei 555 Millionen Dollar.

(Foto: dpa)
huGO-BildID: 34653069 FILE - In this Tuesday, Oct. 1, 2013, file photo, the Nest smoke and carbon monoxide alarm is shown at the company's offi
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Schon im Januar 2014 hat Google investiert, um im Alltag der Menschen noch präsenter zu werden: Das Unternehmen kaufte das Start-Up „Nest“, das intelligente Heizungssteuerungen und Feuermelder herstellt. Es war mit 3,2 Milliarden Dollar die größte Übernahme in Googles Firmengeschichte, nur noch getoppt von...

(Foto: ap)
File photo shows a Motorola phone displaying a Google homepage in Washington
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...dem Kauf eines Teils des Technologiekonzerns Motorola. Mit 12,5 Milliarden Dollar war es eine der größten Übernahmen innerhalb der Branche der vergangenen Jahre: Mitte August 2011 hatte Google angekündigt, die Mobilfunksparte des US-Konzerns übernehmen zu wollen. Google wollte mit dem Zukauf seine von Patentklagen belagerte Plattform Android für Smartphones und Tablet-Computer stärken. Die Patentrechte behielt Google, verkaufte Motorola aber bereits Anfangs 2014 an Lenovo.

(Foto: Reuters)
File illustration picture of computer keyboard with letters stacked forming the word 'password' taken in Warsaw
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Ein Passwort allein ist schnell gehackt oder entschlüsselt – die Firma SlickLogin, die Google im Februar 2014 übernahm, hat sich noch eine zusätzliche Sicherung ausgedacht: Es setzt auf Ultraschalltöne, die zwischen Computer und Smartphone ausgetauscht werden. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt, der Technikblog „Geektime“ spricht von einigen Millionen Dollar.

(Foto: Reuters)
Google To Purchase Space Satellite Service Skybox
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Anfang Juni 2014 kaufte Google die Firma Skybox für 500 Millionen Dollar in bar. Das amerikanische Satellitenunternehmen erstellt Bilder aus dem All in hoher Auflösung. Damit will Google seine Karten stets auf neustem Stand halten.

(Foto: AFP)
Symbolbild Google kauft YouTube
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Dieser Zukauf ist schon lange her, heute sind die beiden Firmen kaum noch auseinanderzudenken: Ende 2006 gab Google 1,65 Milliarden US-Dollar für die Videoplattform Youtube aus. Es war die bis dahin größte Investition des Unternehmens aus Kalifornien, und das in ein defizitäres Start-Up. Doch mittlerweile rechnet es sich. Youtube ist die zweitgrößte Suchmaschine der Welt – nach Google selbst.

(Foto: dpa)

Das „Wall Street Journal“ schrieb jetzt unter Berufung auf Google-Kreise, Rubin sei bei seinen Aktivitäten auf Einschränkungen gestoßen. Der Manager selbst erklärte in einer E-Mail an die Zeitung, es habe „keine Probleme mit Unabhängigkeit“ bei Google gegeben und das Roboter-Projekt sei genau nach seinen Wünschen gelaufen. Er sei gegangen, weil er etwas Neues auf eigene Faust aufbauen wolle. Das Roboter-Projekt soll künftig vom Forscher James Kuffner angeführt werden, der bereits zum Team gehörte. Google-Chef Larry Page dankte Rubin in einer Stellungnahme für den Erfolg von Android.

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  • dpa
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