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Angriff auf Google Microsoft will in Android-Spezialisten investieren

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35 Prozent der Android-Geräte kommen ohne Google aus
So sieht das neue Windows 10 aus
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Auf 8 folgt 10: Microsoft überspringt bei der Benennung seines Betriebssystems Windows eine Nummer. Damit wolle der Konzern den großen Entwicklungssprung verdeutlichen, sagte Microsoft-Manager Joe Belfiore bei der Präsentation.

(Foto: dpa - picture alliance)
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Windows 10 bekommt ein Startmenü, wie es Nutzer von Windows 7 kennen. Daran docken sich die aus Windows 8 bekannten Apps mit ihren rechteckigen Kacheln an. Sie aktualisieren sich selbständig und zeigen etwa neue E-Mails, Nachrichten oder das aktuelle Wetter an.

(Foto: dpa - picture alliance)
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Ein Betriebssystem für alle: Der Kern von Windows 10 soll nicht nur auf PCs laufen, sondern auch auf Tablets, Smartphones und der Xbox. Die Benutzeroberfläche wird an das jeweilige Gerät angepasst. Die finale Version werde Mitte 2015 erscheinen, sagte Microsoft-Manager Terry Myerson.

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Apps aus dem Windows Store werden künftig in Fenstern auf dem Desktop geöffnet – nicht auf der Kacheloberfläche, wie es in Windows 8 der Fall ist. Die zwei unterschiedlichen Oberflächen sorgen derzeit bei vielen Nutzern für Verwirrung. Die App-Fenster lassen sich verschieben, größer oder kleiner machen und mit einem Klick minimieren oder schließen.

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Mit einem Klick bekommen Nutzer einen Überblick, welche Anwendungen gerade laufen – ähnlich wie man es beispielsweise von iPhone und iPad kennt.

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Eine Übersicht für die Arbeit, einer für Spiele, einer für private Bankgeschäfte: Mit Windows 10 können Nutzer mehrere Desktops einrichten und ohne großen Aufwand dazwischen hin- und herschalten.

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Tabellen oder Grafiken? Wenn man ein Programmfenster verkleinert, schlägt die Snap-Funktion passende Programme vor, die man daneben öffnen kann.

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Cyanogen-Chef Kit McMaster schätzte jüngst, dass aktuell mehr als 35 Prozent der Android-Geräte ohne Google auskämen. Er erwarte, dass der Anteil mit der Zeit auf über 50 Prozent steigen werde, sagte McMaster in einer Talk-Runde des Technologieblogs „The Information“. Cyanogen beliefert bisher einige kleinere Hersteller wie OnePlus und hat nach eigenen Schätzungen rund 50 Millionen Nutzer.

Cyanogen könne in der Finanzierungsrunde insgesamt mit 500 Millionen Dollar bewertet werden, schrieb Bloomberg. Die Bewertung entscheidet darüber, welchen Anteil an dem Unternehmen die Investoren für ihr Geld bekommen.

Microsoft ist ein Erzrivale von Google und versucht seit Jahren, mit seinem Windows-System auch auf Smartphones und Tablets Fuß zu fassen. Bisher reichte es nur für Marktanteile im einstelligen Prozentbereich. Der neue Chef Satya Nadella rief allerdings die Strategie aus, verstärkt Microsoft-Dienste auch auf Apples iPhones und iPads sowie Android-Geräten zu etablieren.

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  • dpa
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