Anteile an Telekom Austria America Movil schielt auf Osteuropageschäft

America Movil will sich auf dem Markt in Osteuropa ausbreiten. Dabei soll die Beteiligung an der Telekom Austria helfen. Der mexikanische Mobilfunkkonzern ist nach eigenen Angaben nicht aufs schnelle Geld aus.
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Telekom-Austria-Telefonzelle in Wien: „Wir sind nicht auf das schnelle Geld aus.“ Quelle: Reuters

Telekom-Austria-Telefonzelle in Wien: „Wir sind nicht auf das schnelle Geld aus.“

(Foto: Reuters)

WienDer mexikanische Mobilfunkkonzern America Movil hat bei seiner Beteiligung an der Telekom Austria besonders deren Osteuropageschäft im Blick. „Für uns ist das ein wichtiges Engagement. Vor allem die Verankerung der Telekom Austria in Osteuropa sehen wir als wertvoll und zukunftsträchtig“, sagte America-Movil-Chef Daniel Hajj in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview der „Kronen-Zeitung“. „Wir sind langfristige Investoren, mit unserer internationalen Erfahrung können wir einen guten Beitrag leisten“, sagte er.

America Movil hält 26,8 Prozent an dem Konzern und ist damit zweitgrößter Aktionär nach der Staatsholding ÖIAG mit 28,4 Prozent. In Finanzkreisen wird erwartet, dass America Movil - der Konzern des Milliardärs Carlos Slim - über kurz oder lang die Mehrheit an der Telekom Austria übernimmt. Die von den Mexikanern angestrebte Übernahme des niederländischen Telekomkonzerns KPN war gescheitert. Das irritiere America Movil jedoch nicht. „Wir sind nicht auf das schnelle Geld aus“, sagte Hajj dem Blatt.

  • rtr
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