App-Politik Apple entfernt Intifada-App

Nicht jede Anwendung für I-Phone und Co kommt in den App-Store des US-Computerkonzerns Apple. Beschimpfungen oder die Verherrlichung von Gewalt sind verboten. So jetzt auch die App „Third Intifada“.
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Apple reagiert auf Beschwerden. Quelle: Reuters

Apple reagiert auf Beschwerden.

(Foto: Reuters)

San FranciscoDer US-Computerkonzern Apple hat die umstrittene Anwendung „ThirdIntifada“ aus seinem App-Store entfernt.

Apple-Sprecher Tom Neumayr erklärte am Mittwoch, das Programm sei entfernt worden, weil es nicht den Entwicklerrichtlinien entspreche. Eine Menge Menschen würden es anstößig finden.

Der israelische Informationsminister Juli Edelstein schrieb am Dienstag eine E-Mail an Apple-Chef Steve Jobs, in dem er die Entfernung des Programms verlangte. Darin erklärte er, das Anwendungsprogramm habe eindeutig eine anti-israelische und -zionistische Ausrichtung. Dies gehe schon aus den Namen hervor. Intifada ist der Name für zwei palästinensische Aufstände gegen Israel. Auch das Simon-Wiesenthal-Zentrum beschwerte sich bei Apple.

Die kostenlose Anwendung konnte von Nutzern zum Meinungsaustausch genutzt werden. Sie ist mit einer Webseite verlinkt, die unter anderem die jüngsten Auseinandersetzungen an der israelischen Grenze zu Syrien und dem Libanon mitorganisiert hat. Facebook hatte im März nach einer Beschwerde Edelsteins eine ähnliche Website vom Netz genommen.

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