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Apple darf nach Iran Bald auch legale iPhones in Teheran

Im Iran floriert der Schwarzmarkt-Handel mit iPhones. Die Führung in Teheran will die illegalen Vertriebswege trockenlegen – und erteilt erstmals neun Einfuhrlizenzen für das begehrte Apple-Telefon.
11.08.2016 - 19:36 Uhr
Bisher ist der iPhone-Verkauf in Iran verboten. Das soll sich nun ändern. Quelle: AFP
Apple-Logo

Bisher ist der iPhone-Verkauf in Iran verboten. Das soll sich nun ändern.

(Foto: AFP)

Teheran Das iPhone von Apple soll im Iran bald legal zu haben sein. Das Handelsministerium beauftragte die zuständige Handelsorganisation, neun Unternehmen Einfuhrlizenzen für das Smartphone zu erteilen, wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim am Donnerstag berichtete. Damit will die Regierung den florierenden Schwarzmarkt mit den Geräten trockenlegen.

In den schicken Einkaufszentren der Hauptstadt Teheran gibt es reichlich inoffizielle Apple Stores. Viele junge, wohlhabende Iraner besitzen die neuesten iPhone-Modelle.

Bislang hat die Regierung den Massenschmuggel von Smartphones und anderen westlichen Produkten weitgehend geduldet. In den vergangenen zwei Monaten wurde laut Tasnim aber der Druck auf die Schmuggelszene erhöht - was die begehrten iPhones teurer machte.

Der Nachrichtenagentur zufolge arbeiten die iranischen Behörden derzeit daran, alle Smartphones erstmals zu registrieren. In einigen Wochen sollen dann nur noch Geräte funktionieren, die legal ins Land gebracht wurden.

Auch wenn die neun Unternehmen tatsächlich Lizenzen für den iPhone-Import erhalten, ist noch nicht ausgemacht, dass sie die Geräte tatsächlich beschaffen können. Denn während viele westliche Sanktionen gegen den Iran mittlerweile aufgehoben sind, bestehen Strafmaßnahmen der USA weiterhin. Diese schließen iranische Firmen weitgehend vom internationalen Bankensystem aus.

  • afp
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