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Apple-Konferenz WWDC Wie die Apple Watch besser werden soll

Die Apple Watch ist mehr als eine Uhr – dank der Apps, die das Gerät aufrüsten. Doch viele Programme sind langsam und bringen bisher wenig Nutzen. Apple will daran nun etwas ändern.
09.06.2015 - 18:08 Uhr 3 Kommentare
Der Apple-Manager präsentierte am Montag das neue Betriebssystem für die Apple Watch. Quelle: ap
Kevin Lynch

Der Apple-Manager präsentierte am Montag das neue Betriebssystem für die Apple Watch.

(Foto: ap)

Programmierer sind es gewohnt, Apps stetig weiterzuentwickeln. Neues Design, neue Funktionen, zwischendurch Fehler ausbessern. Der Auftrag, den MyTaxi-Chef Nicolaus Mewes seinen Leuten im Herbst gab, war daher ungewöhnlich: Sie sollten so viel wie möglich weglassen.

Gerade hatte Apple seine Watch der Öffentlichkeit präsentiert, jene Computeruhr, auf der auch Apps laufen – ähnlich, wie man es von Smartphones kennt. Mewes wollte, dass MyTaxi von Anfang dabei ist. Doch angesichts des Bildschirms in der Größe einer Briefmarke mussten die Technikexperten umdenken. „Wir haben uns gefragt: Was braucht man unbedingt, was ist ‚nice to have‘?“, erklärt Mewes. Die Antwort: Nutzer können mit einem Klick ein Taxi bestellen, sofort und dorthin, wo sie gerade sind. Nicht mehr, nicht weniger.

Es eine Frage, die sich derzeit viele Software-Entwickler stellen: Was kann man mit der Computeruhr anstellen? Die Software ist für den Erfolg des neuesten Apple-Spielzeugs wichtig. Die Watch zeigt natürlich die Zeit an, wie ein klassisches Chronometer oder mit Micky Maus im Ziffernblatt. Dank einiger Sensoren misst sie außerdem, ob man sich genug bewegt und regelmäßig vom Schreibtisch aufsteht. Doch für beides muss man nicht unbedingt mindestens 400 Euro ausgeben. Den Unterschied machen die Apps: Sie sollen dem Computer am Handgelenk aufrüsten. MyTaxi ist ein Verkaufsargument für die Apple Watch.

Doch sechs Wochen nach dem Verkaufsstart haben viele Software-Entwickler noch ihre Probleme. Die Auswahl ist zwar schon groß, aber nicht unbedingt gut. Da gibt es Messenger-Dienste, die den Eingang von Nachrichten melden, ohne deren Inhalt anzuzeigen. Da gibt es Nachrichten-Apps, die lediglich nichtssagende Anreißer anzeigen – oder so kleine Texte, dass Leser fast eine Lupe brauchen. Da gibt es Fotodienste, die Bilder im Käferkino-Format anzeigen. Und selbst gelungene Apps wie MyTaxi sind ziemlich langsam. Das will Apple nun ändern: Der Konzern hat auf der Entwicklerkonferenz WWDC diverse Verbesserungen angekündigt.

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    Apple Watch in der Hand
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    Großen Wert legt Apple auf das Design. Die Apple Watch ist in zwei Größen verfügbar (hier die kleinere Variante), zudem bietet der Hersteller unterschiedliche Materialien und Farben.

    (Foto: Christof Kerkmann / handelsblatt.com)
    Ziffernblatt ändern
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    In erster Linie ist die Apple Watch natürlich eine Uhr. Allerdings lassen sich die Ziffernblätter anpassen...

    (Foto: Christof Kerkmann / handelsblatt.com)
    Micky Maus als Ziffernblatt
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    Wer mag, kann auch Micky Maus auf dem Display anzeigen. Vielleicht finden es ja die eigenen Kinder gut.

    (Foto: Christof Kerkmann / handelsblatt.com)
    Herzschlag-Messung
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    Fitness spielt bei der Apple Watch eine große Rolle. Das Gerät misst beispielsweise die Herzfrequenz. Zudem ermahnt eine Fitness-App dazu, sich ausreichend zu bewegen und nicht permament zu sitzen.

    (Foto: Christof Kerkmann / handelsblatt.com)
    Rückseite mit Sensoren
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    Bei der Messung der Herzfrequenz kommt Sensor auf der Rückseite des Gehäuses zum Einsatz. Er ermittelt den Wert mithilfe von LEDs, wenn der Nutzer nicht gerade am Handgelenk tätowiert ist – dann kann es Probleme geben.

    (Foto: Christof Kerkmann / handelsblatt.com)
    Virtueller Trainer
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    Zu den ersten verfügbaren Anwendungen zählen auch etliche Sport-Apps wie hier Runkeeper. Bisher können Nutzer damit aber nur die Aufzeichnung eines Laufs starten.

    (Foto: Christof Kerkmann / handelsblatt.com)
    Bedienung per Krone
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    Wenn man mit dem Finger auf dem kleinen Display navigieren will, sieht man nicht viel. Deswegen lassen sich viele Dinge mit der Krone einstellen, hier beispielsweise die Stoppuhr.

    (Foto: Christof Kerkmann / handelsblatt.com)

    Nach einem umfangreichen Update sollen Programmierer bald auf die Hardware zugreifen können, etwa das Mikrofon, die Krone, den Pulsmesser oder die Bewegungssensoren. Und sie können künftig Apps schreiben, die direkt auf der Uhr laufen - nicht auf dem verbundenen Smartphone - und somit zügiger reagieren als bislang. All das verspricht mächtigere und schnellere Apps. „Das Update der Watch-Software wird den Apps einen großen Schub geben“, erklärt der Analyst Jan Dawson von der Firma Jackdaw Research. Die Möglichkeiten der Entwickler seien bisher sehr beschränkt, was sich an den schlechten Apps bemerkbar mache. Auch die von Apple selbst entwickelten Funktionen würden deutlich verbessert. Für ein brandneues Gerät entwickle Apple die Software sehr schnell weiter, lobt Dawson.

    Ergänzung zum Smartphone, kein Ersatz
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    Mehr zu: Apple-Konferenz WWDC - Wie die Apple Watch besser werden soll
    3 Kommentare zu "Apple-Konferenz WWDC: Wie die Apple Watch besser werden soll"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Alphatester für 17.000 Euro und dann ans Iphone verkoppelt.
      Da zahl ich doch lieber das Doppelte für eine funktionierende Funkuhr - ohne auch noch ein Telefon dazu mitbetreiben zu müssen.

    • Mir kommt nur ´n Automatikchronometer an`s Gelenk;
      AppleWatch = Spielkram und dann noch unausgegoren. Neu auf dem Markt und es werden gleich eine Runde Verbesserungen angekündigt. Apple ist nicht mal mehr 10% von dem was dieser Laden früher mal war.

      Mein iP5S ( fuxx auf das 6er) ist das vorletzte Applegerät was ich mal gekauft habe; ein neuies iPad gibt es nochmal aber dann ist "Schicht".

      Da will ich erstmal eine große Runde Vorschußmistrauen an die verschenken. Die Rechner kann man ja auch nicht mehr wirklich kaufen....

    • meine Uhr hat eine Solar-Zelle und einen kleinen Akku, der auch in Dunkelheit noch ca. 1/ 2 geht. Das sollte dann für caq. 500 Jahre reichen (Normalbetrieb).

      Und nun bin ich gespannt über die Uhren, die alle 12 h wieder aufgeladen werden müssen.

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