Apple lädt ein Neues iPhone wird am 9. September präsentiert

Das Datum steht, die Einladungen sind verschickt: Nun heißt es für Apple-Fans, auf den 9. September warten. Dann wird das neue iPhone vorgestellt. Wie immer wird viel spekuliert - auch über Apple TV.
Update: 28.08.2015 - 07:42 Uhr Kommentieren
Am 9. September ist es wieder soweit und Apple-CEO Tim Cook stellt das neue iPhone vor. Quelle: AFP
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Am 9. September ist es wieder soweit und Apple-CEO Tim Cook stellt das neue iPhone vor.

(Foto: AFP)

San FranciscoDer US-Konzern Apple hat am Donnerstag die Einladungen für eine Präsentation am 9. September verschickt, bei der das neueste Modell des iPhone und vielleicht auch Neuigkeiten zum Apple TV vorgestellt werden dürften. Wie üblich gab das Unternehmen keine Einzelheiten außer zum Ort und zur Uhrzeit des Ereignisses bekannt, das in San Francisco (um 19 Uhr deutscher Zeit) stattfinden soll. Es gab lediglich einen Hinweis, dass der virtuelle Assistent Siri dabei eine Rolle spielen könnte.

Apple selbst schrieb auf die Einladung am Donnerstag lediglich: „Hey Siri, gib uns einen Hinweis.“ Siri ist die sprechende persönlich Assistentin in iPhones, die laut den Berichten auch aufs Apple TV kommen soll. Zumindest in der englischen Version ist es jetzt so, dass wenn man Siri um einen Hinweis bittet, sie auf den 9. September verweist – aber verschweigt, was gezeigt werden soll.

Die nächsten Modelle des Apple-Smartphones würden äußerlich genauso aussehen wie die aktuellen iPhone 6 und 6 Plus, hieß es beim Finanzdienst Bloomberg und dem Blog „9to5Mac“. Sie bekämen aber schnellere Chips und eine bessere Kamera. Außerdem spekuliert wird, dass ihre Displays nicht nur die Finger-Bewegungen, sondern auch die Stärke des Drucks erkennen werden. Diese Technik mit dem Namen „Force Touch“ wurde bei der Computeruhr Apple Watch eingeführt, damit kann die Bedienung um weitere Funktionen ergänzt werden.

Spekulationen gibt es auch um Neuheiten bei der Fernsehbox Apple TV, durch die auf dem Fernseher im Internet verbreitete Streamingvideos abrufbar sind. Die Box könnte demnach insbesondere den virtuellen Assistenten Siri integrieren, um auf Anweisungen per Stimme zu reagieren.

Bei Apple spielt die Musik
Tim Cook und Jimmy Iovine bei der Präsentation von Apple Music
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Apple ist der größte Musikhändler der Welt, mit seiner Plattform „iTunes“ verdient der Konzern Milliarden. Doch der Trend ist klar: Die Nutzer schwenken von Download- zu Streaming-Diensten um, die direkt aus dem Internet spielen. Nun will Apple daher ein neues Kapitel im Musikgeschäft aufschlagen. Zum Auftakt der Entwicklerkonferenz WWDC in San Francisco präsentierte der Konzern in einer rund zweieinhalb Stunden langen Präsentation unter anderem seinen neuen Dienst Apple Music. Zu diesem gehört unter anderem ein Streaming-Service, bei dem die Songs direkt aus dem Netz abgespielt werden.

Quelle: dpa

Zugriff auf 30 Millionen Songs
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Das Abo kostet 9,99 Dollar im Monat, Familien erhalten einen Sondertarif von 14,99 Dollar für bis zu sechs Personen. Für den Abo-Preis bekommt man Zugriff auf 30 Millionen Songs, drei Probemonate gibt es kostenlos. Preise für Deutschland soll es näher zum Starttermin geben. Dazu kommt ...

Radio
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... der Start des kostenlose Internet-Radios Beats One. Apple bündelt damit alle seine Musik-Angebote in einer App.

Jimmy Iovine
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Apple Music soll außerdem eine Plattform sein, über die Fans ihren Lieblingskünstlern folgen und die Musiker neue Titel veröffentlichen können. Etwas ähnliches hatte Apple 2010 bereits mit dem Musik-Netzwerk „Ping“ versucht, das zwei Jahre später wegen Erfolglosigkeit eingestellt wurde.

Begeisterter Konzernchef
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Apple bündelt damit alle seine Musik-Angebote in einer App. Apple Music „wird die Art, wie Sie Musik erleben, für immer verändern“, versprach Konzernchef Tim Cook am Montag. Einzelne Songs wird man auch mit Hilfe der Siri-Sprachsteuerung aussuchen können.

Mehr Leistung für's iPhone
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Apple hatte noch weitere Neuerungen im Gepäck, vor allem rund ums iPhone und das neue Mobil-System iOS 9. Da dieses effizienter aufgebaut wurde, soll ein iPhone damit bei typischem Gebrauch eine Stunde länger laufen als bisher. Zudem gibt es einen neuen Stromsparmodus, der einige Funktionen abschaltet. Auf dem iPad können künftig auch zwei Apps nebeneinander angezeigt werden - allerdings nur auf dem neuesten Modell iPad Air 2.

Persönlicher Assistent
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Neue Funktionen sollen das iPhone zudem stärker zum persönlichen Assistenten machen. Es kann zum Beispiel automatisch Termine aus E-Mails erstellen oder ausgehend aus der Verkehrslage empfehlen, früher zu einem Termin loszufahren. Apple geht damit einen ähnlichen Weg wie Google. Der Internet-Konzern verfolgt diesen Ansatz bei seinem Dienst Google Now.

Anders als die meisten Apple-Events der vergangenen Jahre findet die Veranstaltung in San Francisco nicht im Moscone Center statt, sondern im Bill Graham Civic Auditorium, in dem Ende der 1970er-Jahre der Computer Apple II vorgestellt worden war. Er war der erste große kommerzielle Erfolg des Unternehmens.

  • afp
  • rtr
  • dpa
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