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Apple und der Hörbuch-Markt Keine Exklusivrechte mehr für Audible

Das Bundeskartellamt hat die Exklusivvereinbarung zwischen Apple und Audible aufgehoben. Damit können Verlage ihre Hörbücher dem iPhone-Konzern direkt anbieten. Das könnte den Hörbuch-Markt entscheidend verändern.
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Der Apple-Konzern hat die Hörbücher für seine iTunes-Plattform bisher lediglich von Audible bezogen. Das Bundeskartellamt stimmte gegen diese Exklusivvereinbarung. Quelle: dpa
Hörbuch-Markt

Der Apple-Konzern hat die Hörbücher für seine iTunes-Plattform bisher lediglich von Audible bezogen. Das Bundeskartellamt stimmte gegen diese Exklusivvereinbarung.

(Foto: dpa)

Bonn/Brüssel Nach Verfahren deutscher und europäischer Wettbewerbshüter wird Apple die Hörbücher für seine iTunes-Plattform nicht mehr nur exklusiv bei der Amazon-Tochter Audible beziehen. Die EU-Kommission und das Bundeskartellamt begrüßten am Donnerstag den Schritt und stellten ihre Verfahren ein. Sie gingen auf eine Beschwerde des Börsenverbands des Deutschen Buchhandels zurück.

Der Verband, der die Interessen von Verlagen und Buchhandlungen vertritt, ging gegen die Exklusiv-Vereinbarungen vor, nach denen Apple die Hörbücher für seinen Download-Dienst nur bei Audible bezog. Audible belieferte zugleich keine anderen Musikplattformen. Diese weltweite Ausschließlichkeit wurde zum Januar aufgehoben.

Audible wird weiter mit Apple zusammenarbeiten - die Verlage können nun aber auch direkt ihre Hörbücher dem iPhone-Konzern anbieten. Bundeskartellamt und EU-Kommission hoffen nun auf mehr Wettbewerb und niedrigere Preise für Verbraucher. Zugleich ist die iTunes-Plattform nur einer von vielen Playern im Hörbuch-Markt.

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  • dpa
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