Apple-Zulieferer Foxconn will Sharp übernehmen Eine unendliche Geschichte

Foxconn und Sharp haben sich immer noch nicht auf einen Übernahmetermin einigen können. Der Apple-Zulieferer hatte überraschend seine Unterschrift unter dem Kaufvertrag verweigert. Was wird aus dem Milliarden-Deal?
Ein Kunde vor einem Schaufenster mit Sharp-Werbung: Wann Foxconn den Technologieriesen tatsächlich übernimmt, ist noch unklar. Quelle: AP
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Ein Kunde vor einem Schaufenster mit Sharp-Werbung: Wann Foxconn den Technologieriesen tatsächlich übernimmt, ist noch unklar.

(Foto: AP)

TokioFür die Übernahme des angeschlagenen japanischen Elektronikkonzerns Sharp durch den Apple-Zulieferer Foxconn gibt es nach Angaben des Sharp-Managements noch keinen konkreten Termin. Der Vertragsabschluss solle aber so bald als möglich stattfinden, teilte das Unternehmen am Montag in Tokio mit.

Sharp reagierte mit seiner Mitteilung auf einen Medienbericht, nach dem der Deal am 7. März besiegelt werden solle. Nach Angaben einer mit der Angelegenheit vertrauten Person verständigten sich beide Firmen darauf, die Frist für die Übernahmegespräche um ein bis zwei Wochen zu verlängern.

Foxconn hatte am Donnerstag seine Unterschrift unter den Kaufvertrag überraschend verweigert und erklärt, man habe neue Informationen zu Sharp erhalten und werde diese zunächst prüfen. Nach Angaben von Insidern handelt es sich dabei um bislang öffentlich nicht bekannte Schulden in Milliardenhöhe.

Drück-mich-Smartphone mit Harry-Potter-Effekt
Äußerlich gleich
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Optisch unterscheidet sich das iPhone 6s nicht vom Vorgängermodell, gleiches gilt für das große iPhone 6s Plus. Trotzdem hat sich einiges verändert – nicht nur in Sachen Prozessorleistung. Vor allem der Bildschirm bietet neue Möglichkeiten.

Etwas dickeres Gehäuse
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Das neue iPhone (links) ist etwas höher als das Vorjahresmodell (rechts). Das hat zum einen mit dem stabileren Material zu tun, das Verbiegungen verhindern soll, zum anderen mit der neuen Bildchirmtechnologie 3D Touch.

Zusatzfunktionen
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Der Bildschirm kann unterscheiden, wie stark ein Nutzer drückt. Das erlaubt neue Bedienmöglichkeiten: Bestimmte Apps öffnen ein Kontextmenü, wenn man fest auf das Logo drückt – etwa um im Kalender gleich einen Termin einzutragen...

Kamera im Selfie-Modus starten
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... oder die Kamera gleich im Selfie-Modus zu starten. Bislang bieten nur einige Apps solche Zusatzfunktionen an, sicher werden aber bald mehr Entwickler diese Möglichkeiten nutzen.

Vorschau mit einem Klick
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Mit einem festen Druck lässt sich in einigen Apps eine Vorschau öffnen – so sieht man gleich, was in einer E-Mail steht, und kann sie mit einer weiteren Geste in den virtuellen Papierkorb befördern.

Bessere Absicherung
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Wer das neue iPhone per Tastensperre schützt, muss einen sechsstelligen Code eingeben – oder über den Fingerabdrucksensor Touch ID entsperren. Der arbeitet deutlich schneller und zuverlässiger als in früheren Modellen.

Stromsparmodus
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Eine Neuerung des Betriebssystems iOS 9, das auch auf älteren Geräten läuft: Mit dem Stromsparmodus lässt sich die Batterielaufzeit deutlich erhöhen – zu erkennen am gelben Akkusymbol. Das ist gerade beim neuen iPhone sinnvoll...

Der weltgrößte Auftragszulieferer für Unterhaltungselektronik Foxconn wollte eigentlich zwei Drittel von Sharp übernehmen. Der Wert des Geschäfts wird auf umgerechnet rund 5,3 Milliarden Euro geschätzt. Es wäre die bislang größte Übernahme eines japanischen Technologiekonzerns durch einen ausländischen Investor.

Mit dem Kauf würde Foxconn, das an Taiwans Börse unter dem Namen „Hon Hai Precision“ gelistet ist, seine Position als wichtigster Apple-Zulieferer ausbauen.

  • rtr
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