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ARM Chipdesigner rechnet mit weniger Wachstum

Im abgelaufenen Jahr machte ARM auch dank des stärkeren Dollars gute Geschäfte. Doch die Smartphone-Konjunktur kühlt weiter ab und die wirtschaftliche Unsicherheit wächst. Das Unternehmen gibt sich pessimistisch.
10.02.2016 - 19:38 Uhr
Mit einem neuen Fokus auf das sogenannte Internet der Dinge mit seinen vielen vernetzten Alltags-Geräten wollen die Briten die Abkühlung der allgemeinen Smartphone-Konjunktur abfedern. Quelle: Reuters
ARM-Chips

Mit einem neuen Fokus auf das sogenannte Internet der Dinge mit seinen vielen vernetzten Alltags-Geräten wollen die Briten die Abkühlung der allgemeinen Smartphone-Konjunktur abfedern.

(Foto: Reuters)

London Der Chipdesigner ARM rechnet im laufenden Jahr mit stärkerem Gegenwind. Wachsende wirtschaftliche Unsicherheit könne die Ausgaben von Verbrauchern und Unternehmen bremsen und damit auch das Chipgeschäft belasten, warnte das britische Unternehmen am Mittwoch. Im abgelaufenen Jahr machte ARM mit seinen Lizenzen für Chips auch dank des stärkeren Dollar gute Geschäfte, der Umsatz kletterte etwas stärker als von Experten erwartet um 22 Prozent auf 968 Millionen Pfund (1,24 Mrd Euro). Der Gewinn stieg um ein Drittel auf 340 Millionen Pfund.

ARM entwirft Baupläne für Halbleiter, für die Kunden Lizenzen erwerben können. ARM verdient über Nutzungsgebühren dann an den verkauften Chips mit. Die ARM-Architektur dominiert im Smartphone-Markt. Mit teureren leistungsstarken Chips und einem neuen Fokus auf das sogenannte Internet der Dinge mit seinen vielen vernetzten Alltags-Geräten wollen die Briten die Abkühlung der allgemeinen Smartphone-Konjunktur abfedern.

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