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Auktion in Mainz Frequenzen kommen unter den Hammer

Auf ins Bietergefecht: Für Telekom, Vodafone und Telefónica wird es ernst. Es geht um den wertvollsten Rohstoff in der Mobilfunkbranche – um Frequenzen. Mit den neuen Nutzungsrechten sind große Erwartungen verbunden.
26.05.2015 - 12:31 Uhr 1 Kommentar
In Mainz versteigert die Bundesnetzagentur ein stattliches Frequenzpaket. Quelle: dpa
Rohstoff der Mobilbranche

In Mainz versteigert die Bundesnetzagentur ein stattliches Frequenzpaket.

(Foto: dpa)

Bonn Der Datenturbo kommt: Ob Bilder, Filme oder Videos - alles in Höchstgeschwindigkeit vom Internet auf's Handy: Anhänger mobiler Endgeräte werden bald ihre wahre Freude haben, wenn sie ins Netz der Netze abtauchen. Nicht mehr auf Kriechspuren über den Daten-Highway, keine weißen Flecken mehr in den Weiten ländlicher Regionen. Der Mobilfunk zündet eine weitere Rakete in der Breitbandkommunikation: Die oberste Aufsichtsbehörde über den Telekommunikationsmarkt in Deutschland, die Bundesnetzagentur, versteigert ab Mittwoch (27.5.) in ihrer Niederlassung in Mainz ein großes Frequenzpaket.

„Wir erwarten, dass die Auktion einen starken Impuls für einen raschen Ausbau der Breitbandnetze insbesondere im ländlichen Raum setzt“, sagt der Präsident der Behörde, Jochen Homann. Dabei sieht er Deutschland im mobilen Breitband in Europa in einer digitalen Vorreiterrolle. Als erstes Land in Europa bringt es nämlich Frequenzen aus dem Bereich 700 Megahertz unter den Hammer, die derzeit noch vom Rundfunk genutzt werden. Dieses Spektrum wird aber sukzessive geräumt, weil die Austrahlungen von DVB-T auf den Nachfolgestandard DVB-T2 umgestellt werden.

Begehrt sind die Frequenzen deshalb, weil sie sich in besonderer Weise dazu eignen, das schnelle Internet in versorgungsschwache Regionen zu bringen. „Dabei geht es nicht um Peanuts“, umschreibt Rüdiger Hahn, Projektleiter der Frequenzauktion bei der Bundesnetzagentur, die Herausforderungen. Rund 150 Rundfunksender müssten schrittweise in den Bereich von unterhalb 694 Megahertz verlagert werden, dann werde der Mobilfunk nach und nach in diese Lücke stoßen.

Die Frequenz-Auktion ist Teil der Pläne der Bundesregierung, das schnelle Internet über Festnetz und Mobilfunk auf ganzer Linie zum Durchbruch zu verhelfen. Mobile Übertragungsraten von 50 Megabit pro Sekunde und Antennensektor sollen möglich werden und damit 10 MBit für jeden Haushalt sicher gestellt sein. Zudem müssen die Netzbetreiber eine flächendeckende Versorgung von mindestens 97 Prozent der Haushalte in jedem Bundesland und 98 Prozent der Haushalte bundesweit garantieren.

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    1 Kommentar zu "Auktion in Mainz: Frequenzen kommen unter den Hammer"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Eupherie ist der richtige Ausdruck.
      Klar ist Internet wichtig und wünschenswert.
      Ob das aber nun das Wichtigste im Leben ist bezweifel ich schon...bei mir jedenfalls nicht.

      Irgendwann zahlt man, damit man nicht erreichbar ist ).

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