Auszeichnung für Pixomondo Oscar adelt deutsche Garagenfirma

Eine ehemalige Garagenfirma gewinnt den „Oscar“ für Spezialeffekte. Pixomondo aus Frankfurt hat mit „Hugo Cabret“ ein Meisterwerk in 3D geschaffen - nun hofft das Unternehmen auf neue Herausforderungen.
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Oscar-Glanz für Pixomondo

DüsseldorfIm firmeneigenen Kino der Filmeffektefirma Pixomondo Studios im Frankfurter Ostend lagen sich die Angestellten vor Freude in den Armen. Das Familienunternehmen hat für die Mitarbeit an dem 3-D-Film „Hugo Cabret“ unter der Regie von Altmeister Martin Scorsese einen Oscar erhalten. „Das ist für uns der Ritterschlag“, sagte COO Christian Vogt dem Handelsblatt. „Der Oscar ist für uns das Prädikat, dass unsere Arbeit künstlerisch sehr ungewöhnlich ist.“

Viele Mitarbeiter waren am Montag noch übernächtigt und vom Erfolg beseelt. Bei Popcorn und Bier verfolgte die Belegschaft die Live-Übertragung aus Los Angeles in den frühen Morgenstunden. „Die Anspannung war vorher sehr groß“, sagt der 38-jährige Deutschland-Chef. Kein Wunder, denn die Mitarbeiter von Pixomondo hatten 483 Tage lang rund um die Uhr an den Spezialeffekten des 3-D-Meisterwerks gearbeitet.

Pixomondo verfügt über ein weltweites Netz an Büros. Im Großraum Los Angeles ist die Frankfurter Firma in Santa Monica und Burbank vertreten. Außerdem gibt es eine Vertretung in Peking, in Toronto, in London, aber auch in Berlin, Stuttgart, München und Hamburg. So kann unter Hochdruck rund um die Uhr an wichtigen Projekten wie dem Scorsese-Film gearbeitet werden.

Das vom 47-jährigen Thilo Kuther 2001 in Pfungstadt bei Darmstadt gegründete Unternehmen hat 98 Prozent aller digitalen Animationen gemacht. Das entspricht 850 Einstellungen.

Einzige Trophäe für Deutschland
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2 Kommentare zu "Auszeichnung für Pixomondo: Oscar adelt deutsche Garagenfirma"

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  • Außerdem heißt er nicht wie im Text Wolfgang, sondern Roland Emmerich.

  • Das Endzeitdrama von Roland Emmerich heißt "2012" und nicht "2021" !!!

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