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Bandwith-Allianz Cloud-Konkurrenten greifen Amazon mit neuen Preismodellen an

Konzerne wie Google und Microsoft starten ein Gegenangebot zur Amazon-Tochter AWS. Mit großen Rabatten sollen die Kunden gelockt werden.
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Kunden können bei der Amazon-Sparte Daten ohne Kosten auf deren externe Server verlagern und erst beim Rückzug aus der Cloud Geld zu verlangen. Quelle: Reuters
AWS

Kunden können bei der Amazon-Sparte Daten ohne Kosten auf deren externe Server verlagern und erst beim Rückzug aus der Cloud Geld zu verlangen.

(Foto: Reuters)

New YorkNamhafte Konkurrenten wie Google, Microsoft und IBM haben sich gegen die Cloud-Tochter AWS des weltgrößten Onlinehändlers Amazon verbündet. Die Anbieter sowie weitere unabhängige Firmen hätten sich zur Bandwith-Allianz zusammengetan, sagte der Chef des Gründungsmitglied Cloudflare, Matthew Prince, zum Auftakt am Mittwoch.

Das Bündnis wolle AWS mit kostenlosen Angeboten und stark reduzierten Abonnements Kunden abjagen. Es gehe vor allem darum, der AWS-Praxis etwas entgegenzusetzen, die es Kunden erlaube, Daten ohne Kosten auf deren externe Server zu verlagern und erst beim Rückzug aus der Cloud Geld zu verlangen. Dadurch blieben die Daten in der AWS-Cloud eingesperrt, sagte Prince.

Die Allianz hat sich demnach entschlossen, es gemeinsamen Kunden zu ermöglichen, ihre Informationen über die Dienste hinweg frei zu bewegen oder – wie bei Microsoft und Google – zu einem Erlass von rund 75 Prozent des ursprünglichen Preises. AWS ist mit Abstand der größte Anbieter von IT-Infrastrukturen auf externen Servern. Im vergangenen Jahr machte die rasant wachsende Amazon-Tochter einen Umsatz von 17,5 Milliarden Dollar. Amazon war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

In der Software-Industrie gibt es derzeit vermehrt Bemühungen, Kunden den Datenaustausch zu erleichtern. So kündigten kürzlich SAP, Microsoft und Adobe an, gemeinsame Kunden könnten künftig über die Plattformen hinweg Informationen einfacher vernetzen und zusammenführen.

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  • rtr
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