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Bertelsmann-Tochter Investoren interessieren sich offenbar für Arvato

Bertelsmann will sein Geschäft mit Call-Centern und Online-Kundenberatung verkaufen. Für das Tochterunternehmen Arvato gibt bereits einige Interessenten.
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Die Gütersloher wollen ihre Dienstleistungstochter verkaufen, obwohl sie in dem Markt auch künftig hohes Potential sehen. Quelle: dpa
Bertelsmann

Die Gütersloher wollen ihre Dienstleistungstochter verkaufen, obwohl sie in dem Markt auch künftig hohes Potential sehen.

(Foto: dpa)

Frankfurt/BerlinDas vom Medienkonzern Bertelsmann zum Verkauf gestellte Geschäft mit Call-Centern und der Online-Kundenbetreuung stößt Insidern zufolge in der Branche und bei Finanzinvestoren auf Interesse. Eine Handvoll potenzieller Käufer sei interessiert, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von zwei mit der Sache vertrauten Personen. Darunter seien die von der Carlyle Group kontrollierte Comdata aus Italien, die Pariser Webhelp mit der Rückendeckung des Finanzinvestors KKR und die in New York gelistete Atento mit dem Mehrheitsaktionär Bain Capital. Zudem hätten Konecta aus Spanien und die US-Firma TTEC den Finger gehoben. Bertelsmann äußerte sich nicht dazu. Die anderen Firmen lehnten ebenfalls einen Kommentar ab oder waren zunächst nicht zu erreichen.

Die Gütersloher wollen Teile ihrer Dienstleistungstochter Arvato verkaufen oder an einen Partner geben. Die Sparte machte mit weltweit 36.000 Mitarbeiten zuletzt einen Jahresumsatz von einer Milliarde Euro. Bertelsmann sieht in der Kundenbetreuung für andere Unternehmen zwar angesichts wachsender Märkte auch künftig großes Potenzial. Die nötigen Investitionen vor allem vor dem Hintergrund des technischen Wandels will der Konzern aber nicht übernehmen. „Wir müssen uns fokussieren“, hatte Konzerchef Thomas Rabe Ende März gesagt. Der Verkaufsprozess solle im Mai beginnen und im Herbst abgeschlossen werden. Den Insidern zufolge werden die Konzernteile samt Schulden mit 600 bis 700 Millionen Euro bewertet.

  • rtr
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