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Bieterwettkampf US-Mobilfunkkonzern Sprint verklagt Dish

Der Übernahmekampf um den Mobilfunkanbieter Clearwire wird immer komplexer. Nun hat der US-Konzern Sprint seinen Bieterkonkurrenten verklagt. Sprint steht derzeit selbst im Fokus einer Übernahme.
18.06.2013 - 09:51 Uhr Kommentieren
Sprint-Store in den USA. Der Mobilfunkkonzern steckt mitten in einer Übernahmeschlacht. Quelle: ap

Sprint-Store in den USA. Der Mobilfunkkonzern steckt mitten in einer Übernahmeschlacht.

(Foto: ap)

New York Der US-Mobilfunkkonzern Sprint Nextel zieht im Bieterstreit mit dem heimischen Bezahl-TV-Anbieter Dish um den Mobilfunker Clearwire vor Gericht. Sprint reichte am Montag nach New Yorker Börsenschluss in Delaware Klage gegen Dish ein. Darin wirft Sprint dem Unternehmen vor, die Clearwire-Aktionäre „zum Narren zu halten und zu nötigen“, ihre Aktien zu Verfügung zu stellen und damit die Offerte von Sprint für Clearwire zurückzuweisen. Ein Dish-Sprecher sagte, man werde sich die Klage ansehen und dann die Optionen prüfen.

Die Klage dürfte den seit Monaten immer komplexer werdenden Übernahmekampf, an dem auch die japanische Softbank beteiligt ist, noch komplizierter machen. Softbank und Dish wollen getrennt voneinander den drittgrößten Mobilfunker der USA und T-Mobile-US -Rivalen Sprint übernehmen, während Sprint und Dish jeweils für Clearwire bieten. Sprint ist bereits an Clearwire beteiligt und hatte Ende 2012 angekündigt, die restlichen Anteile kaufen zu wollen. Dish funkte später dazwischen.

Softbank wiederum hatte vergangene Woche seine Offerte für Sprint auf nun 21,6 Milliarden Dollar aufgestockt. Damit würden sich die Japaner 78 Prozent an der Firma sichern. Sprint gab Dish bis zum heutigen Dienstag Zeit, eine endgültige Offerte vorzulegen. Sie beläuft sich derzeit auf 25,5 Milliarden. Es wird erwartet, dass die Sprint-Aktionäre in der nächsten Woche - am 25. Juni - über die Offerte von SoftBank abstimmen werden.

Dish strahlt in den USA Bezahlfernsehen über Satellit aus. Da der TV-Markt gesättigt ist, sucht die Firma nach neuen Wachstumschancen. Der umtriebige Firmenchef und Milliardär Charles Ergen hat schon seit geraumer Zeit sein Interesse am Kauf eines Mobilfunk-Netzbetreibers bekundet.

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    Softbank führt Insidern zufolge auch Gespräche mit der Deutschen Telekom über einen Kauf von T-Mobile US.

    • rtr
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