Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Big Data Mit SAP-Software fit für den Superbowl

Mit Spielwitz, Kraft und SAP-Software gewann das deutsche Team die Fußball-WM. Die Technologie heizt jetzt auch den American Football an. Die hilft bei der Spieleraufstellung und die Fans können per App Hot Dogs ordern.
17.08.2014 - 17:22 Uhr Kommentieren
Bei den San Francisco 49ers soll eine SAP-Software unter anderen bei der Mannschaftsaufstellung helfen. Quelle: USA Today Sports

Bei den San Francisco 49ers soll eine SAP-Software unter anderen bei der Mannschaftsaufstellung helfen.

(Foto: USA Today Sports)

San Francisco Es riecht nach frischer Farbe. Leise surrende Arbeitsbühnen hieven Arbeiter an der Fassade hoch, überall gibt es noch etwas nachzubessern, einzubauen oder fertigzustellen. Am Sonntagnachmittag kalifornischer Zeit werden die San Francisco 49ers ihr neues Football-Stadion in Santa Clara einweihen. 2010 für 937 Millionen Dollar geplant, hat es am Ende 1,131 Milliarden Dollar gekostet. Ein gigantischer Komplex in Weiß und 49er-rot in den Dimensionen einer Kleinstadt, an Spieltagen von rund 69.000 Menschen bevölkert.

Und weniger sollten es auch nicht sein, um die gigantischen Kosten des Stadions zu decken, die sonst dem Steuerzahler zufallen. 220 Millionen Dollar hat der Deal mit dem Namensgeber „Levi’s“ gebracht. Der Name des Jeansherstellers wird für zwanzig Jahre an der Fassade prangen. Der Verkauf von „Sitzplatz-Lizenzen“ soll weitere 312 Millionen Dollar einbringen. Solche Lizenzen sind nichts anderes als eine Einmalzahlung für das Recht, für einen bestimmten Sitz im Stadium zum regulären Preis bevorzugt eine Karte kaufen zu dürfen. Je nach Lage müssen dafür vom Fan zwischen 2.000 und 250.000 Dollar für die Nobel-Loge hingeblättert werden.

Die 49ers und SAP wollen also alles dafür tun, damit die Fans den Club und das Stadion lieben – und zahlen. Das Ziel der Profi-Footballer ist in der kommenden Saison wieder der Einzug ins Finalspiel, den Gewinn des prestigeträchtigen „Superbowl“. Die richtigen Spieler für diese Herausforderung zu finden, ist Aufgabe von Ethan Waugh, seit drei Jahren Senior Personal Assistent des Teams.

Zusammen mit Trainern und „Scouts“, Talentsuchern, entscheidet er über die Mannschaftsaufstellung. Zum ersten Mal verlässt sich Waugh, Sprössling einer Footballer-Familie, in der Vater und Brüder Trainer sind, dabei in dieser Saison auf Big Data und eine iOS-App für iPhones und iPads.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Die Software auf Basis von SAPs Hoffnungsträger Hana, einer neuen Datenbanktechnologie, sammelt und analysiert die zur Verfügung stehenden Daten aller Spieler und potenziellen Spieler. Dank Hana geht die Analyse der Datensätze mit rund 100 Variablen in Echtzeit vonstatten. Hier fließt alles zusammen, von den Erkenntnissen der eigenen Talentsucher über Daten des Verbandes NFL bis zu Informationen professioneller Datenanbieter im Sportbereich.

    App hilft beim Scouten der Spieler
    Seite 123Alles auf einer Seite anzeigen
    Mehr zu: Big Data - Mit SAP-Software fit für den Superbowl
    0 Kommentare zu "Big Data: Mit SAP-Software fit für den Superbowl"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%