Bilanzvorlage erneut verschoben Toshiba-Skandal wird immer peinlicher

Und schon wieder ein neuer Termin: Falsche Wertberichtigungen auf Anlagen sollen diesmal verhindern, dass Toshiba seine Geschäftszahlen wie angekündigt veröffentlichen kann. Immerhin wird ein Verkauf durchgezogen.
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Es wird erwartet, dass der Konzern wegen des Bilanzskandals in die roten Zahlen gerutscht ist. Quelle: Reuters
Toshiba-Werbung in Tokio

Es wird erwartet, dass der Konzern wegen des Bilanzskandals in die roten Zahlen gerutscht ist.

(Foto: Reuters)

TokioNach dem Fund weiterer Bilanzfehler verschiebt der Technologiekonzern Toshiba erneut die Vorlage seiner Geschäftszahlen. Es handle sich diesmal unter anderem um falsche Anlage-Wertberichtigungen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Bericht für das im März abgelaufene Geschäftsjahr soll nun am kommenden Montag veröffentlicht werden.

Toshiba hatte den Termin bereits um rund drei Monate nach hinten verlegt, nachdem eine unabhängige Untersuchung ans Licht brachte, dass der operative Gewinn über mehrere Jahre hinweg um umgerechnet 1,1 Milliarden Euro hochgerechnet wurde.

Es wird erwartet, dass Toshiba wegen des Bilanzskandals in die roten Zahlen gerutscht ist. Der Konzern zog personelle Konsequenzen. Am Montag kündigte er zudem an, sich von seinem Anteil an dem Optikgeräte-Hersteller Topcon zu trennen. Toshiba erwartet aus dem Verkauf einen Vorsteuergewinn von bis zu 294 Millionen Euro.

  • rtr
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