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Blitzanalyse Cloud-Geschäft beschert Microsoft kräftige Gewinnzuwächse

19.07.2018 - 23:24 Uhr Kommentieren

Datenplattform „Azure“ – Cloud-Geschäft beflügelt Microsoft

San Francisco Microsoft hat seine Quartals- und Geschäftsjahreszahlen präsentiert. Und die haben der Wall Street nach einem ersten Schrecken dann doch gut gefallen. Nach relativ positiven Zahlen von Sorgenkind IBM am Vortag ist das ein weiteres Plus für Technologieaktien.

  • Der Umsatz im vierte Geschäftsquartal lag mit 30,1 Milliarden Dollar deutlich über den Erwartungen von Analysten und dem Vorjahr. Der Umsatz für das Geschäftsjahr zum 30. Juni 2018 lag bei 110,4 Milliarden Dollar, ein Plus von 14 Prozent. Analysten hatten im Schnitt 109,49 Milliarden erwartet.
  • Der Quartalsgewinn pro Aktie war von Analysten im Schnitt bei 1,08 Dollar eingeschätzt worden und übertraf mit 1,14 Dollar klar die Erwartungen und das Vorjahresergebnis. Der Nettogewinn im Quartal erreichte 8,9 Milliarden Dollar nach 8,06 Milliarden Dollar im Vorjahr. Der Nettogewinn im Gesamtjahr lag bedingt durch hohe Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit der US-Steuerreform mit 16 Milliarden Dollar klar unter dem Wert von 25 Milliarden im Jahr zuvor.

Das fällt auf

Microsoft hat sich im Cloudgeschäft erfolgreich als schärfster Konkurrent zu Amazons AWS erweisen können. Die Quartalszahlen zeigen jedoch eine leichte Abschwächung des Wachstumstrends. Der Umsatz der „Commercial Cloud“, in der Produkte wie Office 365 und die Cloud-Infrastrukturplattform Azure enthalten sind, stieg im vierten Quartal um 53 Prozent auf 6,9 Milliarden Dollar.

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    Im dritten Quartal waren es noch plus 58 Prozent. Der Umsatzanteil von Azure wird nicht ausgewiesen, aber die Wachstumsrate soll bei 89 Prozent zum Vorjahr gelegen haben. Die Verunsicherung im Cloud-Sektor könnte den frühen, schnellen und heftigen Kursverlust erklären. Die Neuerwerbung LinkedIn wuchs mit 37 Prozent überproportional. Die junge Sparte Surface (Tablets und Laptops) legte um 25 Prozent zu.

    Die Börsenreaktion

    Die Microsoft-Aktie hatte nach einem Rekordlauf bis zum Wochenanfang am Donnerstag im regulären Handel bei hohen Umsätzen deutlich nachgegeben. Nach Veröffentlichung der Zahlen ging es zunächst nochmals kräftig bis 103 Dollar bergab, bevor eine scharfe Trendwende einsetzte und der Kurs sich wieder bei über 105 Dollar einpendelte. Zwischenzeitlich lag der Kurs sogar bei 107,40 Dollar, so hoch wie seit 52 Wochen nicht mehr.

    Was jetzt passiert

    Die Frage ist, ob Vorstandschef Satya Nadella die wilde Erfolgsgeschichte seit 2014 fortsetzen kann. Analyst Kirk Materne von Evercore ISI erwartet, dass der Börsenwert spätestens 2020 eine Billion Dollar übersteigen wird, wenn die Wachstumsgeschwindigkeit im Cloud-Geschäft mit Azure und dem Abonnementgeschäft bei Office 365 beibehalten wird. Im Analystengespräch wird Nadella erklären müssen, wie er durch den verstärkten Einsatz von künstlicher Intelligenz und Maschinenkernen ein Abrutschen des Wachstums erreichen will.

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