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Börsengang Springer Science startet mit kleinem Aktienvolumen

Der Investor BC Partners scheitert erneut an einem Unternehmens-Kauf. Nach dem Aus im Deal um den Energiedienstleister Ista bekommen sie nun auch Springer Science nicht. Die Verlagssparte geht dafür an die Börse.
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Sein Unternehmen geht nun doch nicht an BC Partners – sondern an die Börse: Derk Haank, Geschäftsführer der Springer Science. Quelle: ap

Sein Unternehmen geht nun doch nicht an BC Partners – sondern an die Börse: Derk Haank, Geschäftsführer der Springer Science.

(Foto: ap)

FrankfurtDer Wissenschaftsverlag Springer Science geht nun doch an die Börse. Die Verkaufsverhandlungen mit dem Finanzinvestor BC Partners seien am Preis gescheitert, sagten zwei mit den Verhandlungen vertraute Personen am Freitag. Das Unternehmen, das den Investoren EQT und GIC gehört, soll nun – wie ursprünglich geplant – Anfang Juli an die Frankfurter Börse gebracht werden. EQT und GIC hatten die Verkaufsverhandlungen und die Vorbereitungen für den Börsengang parallel vorangetrieben, um den Erlös zu maximieren. BC Partners, zuletzt der einzige Bieter, habe nur gut 3,1 Milliarden Euro geboten, zu wenig nach den Vorstellungen der Verkäufer, sagten die Insider. EQT und GIC hatten ursprünglich 3,5 Milliarden Euro gefordert.

EQT und BC Partners waren für Stellungnahmen zunächst nicht zu erreichen.

Für den Börsengang hatte Springer Science den Unternehmenswert einschließlich Schulden auf vier Milliarden Euro taxiert. Der Börsenwert soll bei rund 2,3 Milliarden Euro liegen. Zunächst sollen aber nur Aktien im Volumen von 760 Millionen Euro aus einer Kapitalerhöhung platziert werden, mit deren Erlös das Unternehmen einen Teil seiner Schulden tilgen will. EQT und GIC wollen mit dem Ausstieg noch warten. Sie stellen beim Börsengang nur die kleine Platzierungsreserve. Sie hoffen, dass sich der Aktienkurs positiv entwickelt.

EQT und GIC hatten das Unternehmen vor drei Jahren für 2,3 Milliarden Euro den Investoren Cinven und Candover abgekauft, die 2004 die Wissenschafts-Sparte von Wolters Kluwer mit dem Berliner Verlag BertelsmannSpringer fusioniert hatten.

BC Partners ist damit zum zweiten Mal binnen weniger Monate kurz vor dem Ziel bei einer Akquisition gescheitert. Beim Energiedienstleister Ista wähnte der Finanzinvestor sich bereits am Ziel, ehe der Ista-Minderheitseigentümer CVC überraschend als Bieter auftauchte und BC Partners das Unternehmen für 3,1 Milliarden Euro wegschnappte.

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  • rtr
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