Boom bei Videospielen Vivendi erhöht seine Gewinnprognose

Das boomende Geschäft bei dem Videospielekonzern Activision Blizzard hilft Vivendi bei dem Kampf gegen die Euro-Krise. Der französische Medienkonzern erhöhte nun sogar seine Prognose für das Gesamtjahr.
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Vivendi ist an dem Videospielekonzern Acitvision beteiligt. Quelle: Reuters

Vivendi ist an dem Videospielekonzern Acitvision beteiligt.

(Foto: Reuters)

ParisDer französische Medienkonzern Vivendi erhöht wegen einer florierenden Nachfrage nach Videospielen seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr. Das Unternehmen rechnet nach eigenen Angaben vom Dienstag für 2012 nun mit einem Überschuss von 2,7 Milliarden Euro nach zuvor 2,5 Milliarden Euro. Vivendi profitiert von einem boomenden Geschäft beim US-Computer- und Videospielekonzern Activision Blizzard. Vivendi ist mit 60 Prozent an Activision beteiligt.

Der in Paris ansässige Konzern stemmt sich damit erfolgreich gegen die europäische Schuldenkrise, höhere Unternehmenssteuern in Frankreich und eine anhaltende Schwäche im Mobilfunkgeschäft. Der verschärfte Preiskampf auf dem heimischen Mobilfunkmarkt macht Vivendi zu schaffen. Allerdings geht Vivendi in diesem Jahr bei seiner Mobilfunk-Tochter SFR nur noch von einem Gewinnrückgang von knapp zwölf Prozent aus. Zuvor hatte das Unternehmen mit einem Ergebnisrückgang von bis zu 15 Prozent kalkuliert.

 
  • rtr
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