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Brief an Aktionäre Google-Gründer Sergey Brin ist besorgt über Entwicklung künstlicher Intelligenz

In einem Brief an die Aktionäre schlägt Google-Mitbegründer Sergey Brin düstere Töne an. Der Grund: Die Konsequenzen der technologischen Entwicklung.
28.04.2018 - 09:45 Uhr Kommentieren
Der Informatiker entwickelte zusammen mit Larry Page die Suchmaschine Google. Quelle: AP
Sergey Brin

Der Informatiker entwickelte zusammen mit Larry Page die Suchmaschine Google.

(Foto: AP)

San Francisco Jedes Jahr verschicken die Google-Verantwortlichen einen eigenwilligen Brief an die Aktionäre, in dem sie über die Entwicklung und die Aussichten des Unternehmens berichten. Das diesjährige Schreiben, das mitten in der hitzigen Debatte über die Rolle der Technologie in der Gesellschaft eintrifft, hatte eine entschieden düstere Note.

Sergey Brin, Präsident des Google-Mutterunternehmens Alphabet, beginnt den Brief optimistisch, indem er die Beiträge seines Unternehmens bei der Explosion der Prozessorleistung und der Entwicklung künstlicher Intelligenz hervorhebt. Aber schnell kommt er zu den Konsequenzen dieser Entwicklung – einschließlich ethischer Fragen und möglicher Auswirkungen auf die Arbeitsplätze.

„Technologieunternehmen waren in der Vergangenheit immer aufmerksam und idealistisch gegenüber den Möglichkeiten, die ihre Innovationen schaffen“, schreibt Brin, der Google mit Larry Page mitbegründete. „Obwohl ich optimistisch bin, dass die Technologie bei den größten Problemen der Welt eine Rolle spielen kann, sind wir auf einem Weg, den wir mit großer Verantwortung, Sorgfalt und Demut bewältigen müssen“, warnt Brin.

Brins Brief kommt zu einem Zeitpunkt, in dem der Tech-Giganten einem historischen öffentlichen Druck ausgesetzt ist. Die Aufsichtsbehörden in Europa und Washington untersuchen Google und andere Größen der Tech-Branche hinsichtlich Datenerfassung, Datenschutz und ihrer wachsenden digitalen Marktmacht.

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    Brin geht nicht direkt auf die Kontroverse mit dem Pentagon ein. Aber er nennt vier verschiedene Bemühungen bei Alphabet, um die Sicherheit und Ethik von künstlicher Intelligenz und einem mächtigen Zweig diesen Bereichs, der als maschinelles Lernen bezeichnet wird, anzugehen.

    „Ich erwarte, dass sich die Technologie des maschinellen Lernens schnell weiterentwickeln wird und dass Alphabet weiterhin führend sein wird – sowohl in der technologischen als auch in der ethischen Entwicklung des Bereichs“, schreibt Brin.

    • Bloomberg
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