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Briten erwarten keinen Folgen für ihr Rating Vodafones Milliarden-Deal in Türkei perfekt

Der weltgrößte Mobilfunk-Konzern Vodafone dringt in die Türkei vor. Der britische Telekom-Riese übernimmt in einem Milliarden-Geschäft den zweitgrößten türkischen Mobilfunkbetreiber Telsim. Mit 4,55 Mrd. Dollar gab Vodafone das höchste Gebot bei der Versteigerung des Unternehmens in dem EU-Anwärterstaat ab.
Der weltgrößte Mobilfunk-Konzern Vodafone dringt in die Türkei vor. Foto: dpa Quelle: dpa

Der weltgrößte Mobilfunk-Konzern Vodafone dringt in die Türkei vor. Foto: dpa

(Foto: dpa)

HB ISTANBUL. Vodafone teilte am Dienstag mit, kurzfristig seien für Telsim eine Milliarde Dollar an weiteren Finanzmitteln erforderlich. Es wurde nicht damit gerechnet, dass die Fusion einen Einfluss auf das Aktienrückkaufprogramm von Vodafone oder dessen Kredit-Rating haben dürfte. Im Zuge der Übernahme muss Vodafone 400 Mill. Dollar Mehrwertsteuer zahlen. Dieser Betrag könne aber mit künftigen Verpflichtungen Telsims verrechnet werden. Vodafone habe dies in seiner Unternehmensbewertung berücksichtigt.

Die Transaktion steht unter Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichtsbehörden und des staatlichen Einlagensicherungsfonds TMSF als Organisators der Auktion. Vodafone rechnet damit, die Übernahme im ersten Quartal 2006 abzuschließen.

Vodafone setzte sich in dem Bieterverfahren gegen die kuwaitische MTC durch. Telsim hat in der Türkei fast 9,5 Millionen Kunden und liegt damit hinter Marktführer Turkcell mit fast 27 Millionen Nutzern. Bis Ende 2005 will Telsim die Umsatzmilliarde knacken. Andere Bieter waren die russische Sistema, Etisalat der Vereinigten Arabischen Emirate, Ägyptens Orascom und Emaar of Dubai. Das Mindestgebot für Telsim lag bei 2,8 Mrd. Dollar. Es wurde erwartet dass Telsim kurz- bis mittelfristig Verluste erwirtschaften dürfte.

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