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Buchhandelskette Bistümer beraten über Weltbild-Verlag

Nachdem die Augsburger Buchhandelskette wegen des Verkaufs von Erotik-Literatur in die Kritik geraten war, diskutieren die Bistümer nun über die Zukunft des kircheneigenen Weltbild-Verlages.
21.11.2011 - 12:17 Uhr 1 Kommentar
Ein Stapel der Enzyklika des Papstes in einer Filiale des Weltbild-Verlages. Quelle: dpa

Ein Stapel der Enzyklika des Papstes in einer Filiale des Weltbild-Verlages.

(Foto: dpa)

Würzburg/Augsburg Der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz hat nach wochenlangen Diskussionen am Montag über einen Verkauf des kircheneigenen Weltbild-Verlages beraten. „Die Gesamtthematik Weltbild steht auf der Tagesordnung“, sagte Sprecher Matthias Kopp in Würzburg. Der Augsburger Verlag war in die Kritik geraten, weil er im Internet auch Erotik-Literatur zum Verkauf angeboten hat. Vorige Woche war der Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Donaubauer nach kircheninterner Kritik zurückgetreten.

Am Wochenende verlangte der Kölner Kardinal Joachim Meisner die vollständige Trennung der Kirche von dem Verlag. Für die Kirche gehe es darum, Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen. Auch der Münchner Kardinal Reinhard Marx bezog Stellung: „Wir können noch so große Medienkonzerne haben - wenn sie nicht das Ziel haben, das Evangelium zu verkünden, geht es in die falsche Richtung“, sagte er laut Mitteilung am Sonntag.

Gesellschafter des Verlages mit 6400 Mitarbeitern und 1,6 Milliarden Euro Jahresumsatz sind zwölf Diözesen, die Soldatenseelsorge sowie der Verband der Diözesen. Das Unternehmen ist auch an einem Tochterunternehmen beteiligt, das Buchhandlungen unter verschiedenen Markennamen betreibt - neben den Weltbild-Läden zählen dazu auch die Hugendubel-Filialen. Die Buchhandelskette gehört nach eigenen Angaben zu den größten Internet-, Buch- und Medienhandelsunternehmen in Europa.

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    • Erotische Literatur im 21. Jahrhundert - Großer Gott, steh uns bei!

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