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Bundesliga bei Sky Die zwei Verlierer des Fußball-Pokers

Wie werden Sky und die Fans darauf reagieren? Live-Spiele der Fußball-Bundesliga könnten von der Saison 2017/18 an nicht mehr bei nur einem Pay-TV-Anbieter zu sehen sein. Millionen Fußballfans bräuchten dann zwei Abos.
06.02.2016 - 10:16 Uhr
Bisher brauchen Fußball-Fans nur ein Bezahlfernseh-Abo, wenn sie alle Spiele der Bundesliga live sehen wollen. Das wird sich künftig ändern. Quelle: dpa
Sky

Bisher brauchen Fußball-Fans nur ein Bezahlfernseh-Abo, wenn sie alle Spiele der Bundesliga live sehen wollen. Das wird sich künftig ändern.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Aufschrei von Millionen Fußball-Fans ist nur eine Frage der Zeit: Von Mitte 2017 an brauchen sie aller Voraussicht nach zwei Bezahlfernseh-Abos, wenn sie weiter alle Spiele der Bundesliga live sehen wollen. Denn wenn die Deutsche Fußball-Liga (DFL) in den nächsten Wochen die Übertragungsrechte für die TV-Rechte ausschreibt, darf sie nicht mehr allein Sky den Zuschlag für das Pay-TV geben.

Das Bundeskartellamt und die DFL sind sich nach Angaben mehrerer mit den Verhandlungen vertrauter Personen darin einig, dass die Pay-TV-Rechte nicht mehr nur an einen Bieter vergeben werden sollen („No-Single-Buyer“). Das ist für die Zuschauer, die künftig wohl mehr zahlen müssen, eine schlechte Nachricht. Auch Sky muss tiefer in die Tasche greifen - für weniger Spiele.

Die Liveübertragung der Bundesliga-Partien ist das stärkste Verkaufsargument für die Pay-TV-Plattform. Nur dank ihr konnte der Medienmogul Rupert Murdoch die Zahl der Abonnenten in Deutschland auf 4,5 Millionen steigern und nach jahrelangen Verlusten Gewinne schreiben.

DFL-Chef Christian Seifert setzt darauf, dass Murdoch den langen Atem behält, mit dem er den deutschen Sky-Ableger zum Erfolg führen will. Vorbild ist der britische Schwestersender, der satte Gewinne abwirft - weil die Zuschauer akzeptiert haben, dass Live-Fußball viel Geld kostet.

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    Seifert hat sich zum Ziel gesetzt, die Einnahmen aus der TV-Rechte-Verwertung von 2017 an auf mindestens eine Milliarde Euro pro Jahr zu erhöhen, um den finanziellen Abstand zur englischen Premier League zu verkürzen.

    Ausschreibung ist ein Balanceakt
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