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„Buzzfeed“ NBCUniversal kauft sich bei Nachrichtenseite ein

„Buzzfeed“ erreicht mit seinem Mix aus bunten und ernsthaften Inhalten viele Nutzer. Das weckt das Interesse von verschiedenen Medienriesen. NBCUniversal kauft sich mit 200 Millionen Dollar bei der Nachrichtenseite ein.
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Nach Informationen des Technologieblogs „Recode“ wurde „Buzzfeed“ bei dem Deal insgesamt mit 1,5 Milliarden Dollar bewertet. Quelle: AFP
Buzzfeed-Startseite

Nach Informationen des Technologieblogs „Recode“ wurde „Buzzfeed“ bei dem Deal insgesamt mit 1,5 Milliarden Dollar bewertet.

(Foto: AFP)

New York Der Medienriese NBCUniversal kauft sich mit 200 Millionen Dollar bei der Nachrichtenwebsite „Buzzfeed“ ein. Die umgerechnet gut 180 Millionen Euro seien ein Aktien-Investment und sollten den Weg zu einer strategischen Partnerschaft ebenen, kündigten die Unternehmen am Dienstag an.

„Buzzfeed“ und NBCUniversal wollten unter anderem bei der Berichterstattung über die Olympischen Spiele zusammenarbeiten, hieß es. Der Sender NBC hält die Olympia-Senderechte für die USA. Zur Mediengruppe gehört auch ein Hollywood-Studio, das zuletzt Kassenhits wie „Jurassic World“ und „Minions“ herausbrachte. Eigentümer von NBCUniversal ist inzwischen der amerikanische Kabelgigant Comcast.

„Buzzfeed“ erreicht nach eigenen Angaben mehr als 200 Millionen Nutzer im Monat mit seinem Mix aus vor allem bunten, aber auch ernsthaften Inhalten. Nach Informationen des Technologieblogs „Recode“ wurde „Buzzfeed“ bei dem Deal insgesamt mit 1,5 Milliarden Dollar bewertet – damit dürfte NBCUniversal einen Anteil von rund 13 Prozent bekommen haben.

Das sind die Giganten der Medienwelt
Gute Unterhaltung aus den USA?
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Fernsehsender, Zeitungen, Kinostudios – und zunehmend Online-Dienste: Medien sind ein Milliardengeschäft – im Foto eine Szene aus „The Late Show“ mit David Letterman (rechts) und US-Präsident Barack Obama (links) zu Gast. Auf Basis der Erlöse des Jahres 2014 hat das Berliner Institut für Medien- und Kommunikationspolitik unter Leitung des Medienwissenschaftlers Lutz Hachmeister ein Ranking der 100 größten Medienunternehmen der Welt erstellt. Wir zeigen die Top 10.

(Foto: ap)
Platz 10: Apple
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Erstmals ist Apple in den Top Ten der weltgrößten Medienunternehmen. Möglich macht das eine Änderung der Systematik der Rangliste: Grundlage für die Einordnung in das Ranking waren ausschließlich die Erlöse der Abteilung iTunes, Software & Services, die bei 13,6 Milliarden Euro lagen. Bisher wurde Apple in der Liste nicht berücksichtigt.

(Foto: Reuters)
Platz 9: Bertelsmann
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Einziges europäisches Medienunterhemen in den Top Ten ist Bertelsmann mit einem Umsatz von 16,7 Milliarden Euro. Wichtigste Erlösquelle ist die TV-Holding RTL Group. Aber den Konzern zieht es zunehmend in medienfremde Gefilde. So soll das Geschäft mit der Bildung zu einer neuen Unternehmenssäule ausgebaut werden.

(Foto: Reuters)
Platz 8: Sony
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Mit einem Medienumsatz von 17,8 Milliarden Euro ist Sony abermals das größte nichtamerikanische Medienunternehmen der Welt. Im Gesamtkonzern des japanischen Unterhaltungselektronikriesen, zu dem das Hollywood-Studio Sony Pictures Entertainment, der Musik-Major Sony Music Entertainment sowie eine erfolgreiche Games-Sparte gehört, gewinnen Medienerlöse zunehmend an Gewicht.

(Foto: dpa)
Platz 7: Time Warner
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Time Warner, das einst größte Medienunternehmen der Welt, ist das Resultat mehrerer Fusionen. Zu ihm gehören das Hollywoodstudio Warner Bros. (Tom Hardy in Mad Max: Fury Road), das Verlagshaus Time Inc., die Filmproduktion New Line Cinema, der Pay-FV-Sender HBO und die TV-Holding Turner Broadcasting Systems. Das Medienhaus erlöste zuletzt 20,6 Milliarden Euro.

(Foto: ap)
Platz 6: Viacom
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Viacom CBS, das auf einen Umsatz von 20,8 Milliarden Euro kommt, besteht aus zwei börsennotierten Gesellschaften, die beide von der Holding National Amusements Inc. des Firmenpatriarchen Sumner Redstone kontrolliert werden. Zu Viacom gehören die TV-Sender MTV und Nickelodeon sowie das Hollywoodstudio Paramount, zu CBS das Free-TV-Geschäft um das gleichnamige landesweite TV-Network, die TV-Produktion sowie Verlage und Außenwerbung.

(Foto: ap)
Platz 5: DirecTV
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Mit einem Umsatz von 24,3 Milliarden Euro ist DirectTV der führende amerikanische Anbieter für Satelliten-Pay-TV. Das Telekommunikationsunternehmen AT&T will DirectTV für 48 Milliarden Dollar übernehmen. Dem Deal, gegen den die Video-Onlineplattform Netflix klagt, muss noch die amerikanische Kontrollbehörde FCC zustimmen.

(Foto: Reuters)

Vergangene Woche steckte NBCUniversal auch 200 Millionen Dollar in die Online-Medienfirma Vox, zu der unter anderem „Recode“ und die Tech-Website „The Verge“ gehören.

  • dpa
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