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Cegetel und Neuf-Telecom nehmen Gespräche über Fusion wieder auf Frankreichs Markt für schnelles Internet ist weitgehend aufgeteilt

Das stürmische Wachstum auf dem DSL-Markt für schnelle Internet-Anschlüsse ebbt in Frankreich langsam ab.

HB PARIS. Nur durch die Übernahme eines Wettbewerbers kann ein Anbieter noch signifikant Marktanteile gewinnen – wie etwa Telecom Italia durch den Kauf von Tiscali France. „Es beginnen sich Marktanteilsblöcke herauszukristallisieren“, sagte Olivier Rosenfeld, Finanzvorstand von Iliad, dem Handelsblatt. Der Telekomanbieter ist die Mutter von Free, der Nummer zwei im französischen DSL-Markt. Ob die Deutsche Telekom sich dort dauerhaft positionieren kann, steht laut Experten noch in den Sternen.

Frankreich gilt bislang als der dynamischste DSL-Markt in Europa. Herausforderer der France-Télécom-Tochter Wanadoo, zum Beispiel Cegetel oder Neuf-Telecom, stecken Millionen in den Ausbau der Netze und in Marketingaktivitäten, konnten damit aber bislang kaum Marktanteile gewinnen. Nun sprechen beide Firmen erneut über einen Zusammenschluss. Entsprechende Verhandlungen wurden im vergangenen Jahr abgebrochen, da keine Einigung über die Machtverhältnisse erzielt werden konnten.

Ende 2004 zählte Frankreich rund 6,12 Millionen DSL-Kunden. Analysten rechnen in diesem Jahr mit rund zwei Millionen Neukunden, was einem Plus von 33 Prozent entspricht. Im kommenden Jahr soll das Wachstum aber auf 19 Prozent zurückgehen.

Cegetel und Neuf-Telecom würden durch einen Zusammenschluss mit mehr als einer Million Kunden die kritische Größe erreichen. „Damit dürfte der Preiskrieg nachlassen, denn das neue Ensemble muss nicht mehr um jeden Preis neue Kunden gewinnen“, so Nicolas Didio, Telekom-Experte des Brokers Ixis Securities. Auch Iliad-Vorstand Rosenfeld begrüßt die Konsolidierung: „Die Aktionäre der Anbieter wollen eine Rendite sehen. Daher dürfte das Preisniveau langsam steigen.“

Mit 29,99 Euro im Monat für Gratis-Telefonate im Inland, unbegrenzte Internetnutzung und TV-Empfang ist Free in Frankreich nach wie vor Preisführer und kann sich deshalb teure Werbekampagnen sparen. Trotz Investitionen in den Netzausbau ist das Unternehmen profitabel und wies 2004 rund 41 Mill. Euro Netto-Gewinn aus.

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