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Chipanlagenbauer Aixtron enttäuscht Anleger mit pessimistischem Ausblick

Der Chipanlagenbauer blickt aufgrund weltwirtschaftlicher Unsicherheiten vorsichtiger in das Jahr 2019. Die Aktien des Unternehmens geben deutlich nach.
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Aixtron enttäuscht Anleger mit pessimistischem Ausblick Quelle: Reuters
Aixtron

Das Unternehmen hatte erst 2017 nach fünf verlustreichen Jahren die Rückkehr in die schwarzen Zahlen geschafft.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Nach einem Gewinnsprung im vorigen Jahr ist der Chipanlagenbauer Aixtron für 2019 weniger zuversichtlich. Wegen der weltwirtschaftlichen Unsicherheiten und der spürbaren Investitionszurückhaltung der Kunden aus der Optoelektronik rechnet Aixtron mit sinkenden Margen.

„Wir blicken vorsichtiger in das Jahr 2019“, erklärte Konzernchef Bernd Schulte am Dienstag. Er erwartet im laufenden Jahr eine operative Umsatzrendite zwischen acht und 13 Prozent – nach 15 Prozent 2018. Die Anleger reagierten enttäuscht: Die im TecDax notierten Aktien gaben knapp zehn Prozent nach.

2018 fuhr Aixtron dagegen aufgrund der hohen Nachfrage nach Maschinen zur Produktion von Lasertechnologie und Leuchtdioden (Leds) den höchsten Gewinn seit Jahren ein. Das operative Ergebnis (Ebit) schnellte auf 41,5 (Vorjahr: 4,9) Millionen Euro nach oben, das Nettoergebnis auf 45,9 (6,5) Millionen. Der Umsatz legte um 17 Prozent auf 269 Millionen Euro zu.

Zwei Drittel davon entfielen auf die Optoelektronik, also auf Anlagen zur Herstellung von Lasertechnologie für Handys und Datenkommunikation. Auch der Auftragsbestand kletterte um 27 Prozent auf 138,3 Millionen Euro. Trotz dieses Polsters schließt Aixtron in diesem Jahr einen Umsatzrückgang nicht aus und peilt Erlöse zwischen 260 und 290 Millionen Euro an.

Aixtron hatte erst 2017 nach fünf verlustreichen Jahren die Rückkehr in die schwarzen Zahlen geschafft.

  • rtr
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