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Chipentwickler Dialog Semiconductor rechnet wegen Apple-Deal mit Umsatzminus

Apple hat für 600 Millionen Dollar Teile von Dialog Semiconductor gekauft. Das drückt Umsatz und Erlöse des Chipentwicklers stark ins Minus.
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Der Chiphersteller musst Umsatz und Erlos einbüßen. Quelle: Reuters
Dialog Semiconductor

Der Chiphersteller musst Umsatz und Erlos einbüßen.

(Foto: Reuters)

BerlinDer deutsch-britische Chipentwickler Dialog Semiconductor rechnet im laufenden Jahr mit sinkenden Umsätzen. Die Erlöse würden im einstelligen Prozentbereich zurückgehen, kündigte das Unternehmen am Mittwoch an. Das hänge mit dem Teilverkauf an Apple zusammen.

Mitte Oktober hatte Dialog bekanntgegeben, dass Apple für 600 Millionen Dollar Teile des Konzerns erwerben werde – darunter Mitarbeiter, Patente wie auch mehrere Standorte. Im laufenden Quartal soll der Umsatz demnach zwischen 270 und 310 Millionen Dollar liegen, was im schlimmsten Fall einem Minus von 19 Prozent zum Vorjahreszeitraum entspräche.

„Die Vereinbarung mit Apple wird es uns ermöglichen, unmittelbar Mehrwert für unsere Aktionäre zu schaffen“, sagte Firmenchef Jalal Bagherli. Die Dialog-Aktie legte um fast sieben Prozent zu. Für gute Stimmung bei den Anlegern sorgte auch die Nachricht, dass Dialog Mitte März aus dem SDax in den MDax aufsteigt.

Im Schlussquartal ging der Umsatz um sieben Prozent auf 431 Millionen Dollar zurück. Damit erreichte Dialog nur knapp die eigenen Erwartungen von 430 bis 470 Millionen Dollar. Das Betriebsergebnis stieg trotzdem um zwei Prozent auf rund 77 Millionen Dollar.

Bagherli kündigte an, sich nun auf Produkte zu konzentrieren, die Verbraucher für das Internet der Dinge benötigten sowie auf Angebote für Mobilgeräte und energieeffiziente Produkte.

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  • rtr
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