Reinraumproduktion bei Infineon

Der Chiphersteller will vom Wachstum bei intelligenten Lautsprechern profitieren.

(Foto: Bloomberg)

Chipentwicklung Infineon arbeitet an der „Super-Alexa“

Mit einem neuen System für intelligente Lautsprecher will der Dax-Konzern Infineon überzeugen – ob bei Alexa oder „LingLong DingDong“.

München, PekingBuchstaben tippen war gestern. Wer heute etwas wissen will, der fragt seinen digitalen Sprachassistenten. In immer mehr Haushalten finden sich intelligente Lautsprecher wie Amazon Echo oder Google Home. „Es entsteht ein Massenmarkt, ähnlich dem der Smartphones“, sagte Andreas Urschitz, Chef der Infineon-Sparte Power Management & Multimarket (PMM), dem Handelsblatt.

Deutschlands größter Chiphersteller will in diesem Zukunftsgeschäft vorne mitspielen. Schon heute beliefert der Dax-Konzern die Internetunternehmen mit Kernkomponenten für die elektronischen Helfer. Noch sind die Umsätze überschaubar, doch das dürfte sich bald ändern. „Marktforschungsinstitute rechnen mit Wachstumsraten von 30 bis 50 Prozent pro Jahr“, unterstrich Urschitz.

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