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Chiphersteller Qualcomm muss fast eine Milliarde Dollar Strafe zahlen

China hat wegen wettbewerbsrechtlicher Verstöße eine Strafe über den amerikanischen Chiphersteller Qualcomm verhängt. Das Unternehmen muss 975 Millionen Dollar zahlen. Die Aktionäre reagieren aber erleichtert.
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Qualcomm-Logo: Der weltgrößte Hersteller von Computerchips in Smartphones soll seine Marktmacht ausgenutzt haben. Quelle: Reuters
Qualcomm

Qualcomm-Logo: Der weltgrößte Hersteller von Computerchips in Smartphones soll seine Marktmacht ausgenutzt haben.

(Foto: Reuters)

San Diego Der US-Chiphersteller Qualcomm wird in China wegen wettbewerbsrechtlicher Verstöße zur Rechenschaft gezogen. Die chinesischen Kartellwächter verhängten eine Strafe von 975 Millionen US-Dollar (882 Millionen Euro), die das Unternehmen nach einer Mitteilung von Montag nicht anfechten will.

Zudem muss sich Qualcomm bei den Lizenzgebühren, die es für die Nutzung seiner Chipsätze nimmt, künftig an die Vorgaben der chinesischen Behörden halten.

Wegen des Verdachts der Verletzung des Anti-Monopol-Gesetzes hatte China Ende 2013 eine Untersuchung gegen Qualcomm eingeleitet. Der weltgrößte Hersteller von Computerchips in Smartphones soll seine Marktmacht für überhöhte Preise ausgenutzt haben. Auch in den USA und Europa steht Qualcomm deshalb im Visier der Wettbewerbshüter.

Qualcomms Investoren reagierten erleichtert auf das Ende des Konflikts in China, der es dem Konzern erschwert hatte, Lizenzgebühren im größten Smartphone-Markt der Welt einzutreiben. Die Aktie stieg nachbörslich um gut zwei Prozent. Qualcomm hatte nach der Einigung mit den Behörden zudem auch rasch die Umsatz- und Gewinnprognose angehoben.

  • dpa
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