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Chipkonzern Nvidia bietet Milliarden für Rivalen Mellanox

Der kalifornische Chip-Hersteller Nvidia will den israelischen Konkurrenten Mellanox Technologies kaufen. Die Verhandlungen stehen kurz vor dem Abschluss.
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Der kalifornische Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen ist kurz davor, Mellanox Technologies zu kaufen. Quelle: Reuters
Nvidia

Der kalifornische Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen ist kurz davor, Mellanox Technologies zu kaufen.

(Foto: Reuters)

New YorkDer US-Chiphersteller Nvidia bietet nach Informationen eines Insiders mehr als sieben Milliarden Dollar in bar für den israelischen Konkurrenten Mellanox. Die Transaktion könnte bereits am Montag bekanntgegeben werden, sagte eine mit den Plänen vertraute Person. Nvidia ist einer der größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen für Computer und Spielkonsolen.

Nvidia habe ein höheres Gebot als Intel abgegeben. Intel wollte einem Medienbericht zufolge lediglich 5,5 bis sechs Milliarden Dollar in bar und in Aktien für Mellanox auf den Tisch legen. Für Nvidia wäre es die größte Übernahme in der Geschichte des Unternehmens. Beide Firmen wollten sich nicht dazu äußern. Mellanox produziert sowohl Chips als auch Hardware für Rechenzentrumserver.

De Spekulationen über die Übernahme ließen die Aktien des Unternehmens Mellanox, das Hauptsitze in Yokenam (Israel) und im kalifornischen Sunnyvale hat, in die Höhe schießen. Seit Oktober haben die Anteile 66 Prozent zugelegt. In diesem Jahr kamen weitere 18 Prozent dazu.

Die von Mellanox entwickelte Technologie ist entscheidend beim Transfer von Informationen von einer Komponente zur anderen - innerhalb des Computers und innerhalb von Geräten. Die Schnelligkeit, mit der die Computerchips Daten übertragen ist besonders wichtig für Unternehmen, deren Geschäft Cloud-Computing ist. Auch innerhalb von Computernetzwerken ist die Bewältigung der zunehmenden Flut von Daten wichtig.

Weitere Anbieter investieren in die Entwicklung ähnlicher Leistungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel die Google-Mutter Alphabet, Amazon und Microsoft.

Der mögliche Deal signalisiert einen Neustart von Konsolidierungen in der milliardenschweren Halbleiter-Industrie. In den vergangenen fünf Jahren gab es bereits mehrere Übernahmen, um die steigenden Kosten und die sinkenden Kundenlisten aufzufangen. Wenn sich Nvidia und Mellanox einigen, müssen die Kartellwächter noch zustimmen. Dieser Prozess könnte wegen des schwelenden Handelskriegs zwischen den USA und China kompliziert werden.

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hatte Geschäfte mit China blockiert, dem weltweit größten Abnehmer für Chips aus den USA.

Mit Material von Bloomberg

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